DENVER / LONDON (IT BOLTWISE) – EchoStar hat seine drahtlosen Frequenzen für 23 Milliarden US-Dollar an AT&T verkauft, was das Ende eines langjährigen Traums von Gründer Charlie Ergen markiert, ein eigenes Mobilfunknetz in den USA aufzubauen. Dieser Schritt verschafft dem hoch verschuldeten Unternehmen dringend benötigte Liquidität und hebt den Börsenwert auf ein Rekordhoch. Die Transaktion erfolgt inmitten regulatorischer Herausforderungen und einer Umstrukturierung der Schulden.

EchoStar hat einen bedeutenden Schritt unternommen, indem es seine drahtlosen Frequenzen für 23 Milliarden US-Dollar an AT&T verkauft hat. Dieser Verkauf markiert das Ende eines 45-jährigen Traums von Charlie Ergen, dem Gründer von EchoStar, der ein eigenes Mobilfunknetz in den USA etablieren wollte. Trotz erheblicher Investitionen von über 40 Milliarden US-Dollar in Frequenzrechte konnte das Unternehmen kaum Fortschritte beim Aufbau eines 5G-Netzes vorweisen.
Die Börse reagierte positiv auf die Nachricht, was zu einem Anstieg der EchoStar-Aktien um 70,3 Prozent führte. Der Börsenwert des Unternehmens erreichte ein Rekordhoch von rund 14,5 Milliarden US-Dollar. Diese Entwicklung zeigt das Vertrauen der Investoren in die strategische Entscheidung von EchoStar, sich von einem Großteil seiner Frequenzrechte zu trennen, um finanzielle Stabilität zu erlangen.
Die Federal Communications Commission (FCC) hatte EchoStar unter Druck gesetzt, da das Unternehmen trotz seiner Investitionen keine signifikanten Fortschritte im Mobilfunkbereich erzielen konnte. Boost Mobile, eine Tochtergesellschaft von EchoStar, wird künftig als Mobile Network Operator auf dem bestehenden Netz von AT&T betrieben, was eine strategische Neuausrichtung darstellt.
Der Verkauf fällt in eine Zeit, in der EchoStar mit über 30 Milliarden US-Dollar an Schulden kämpft. Das Unternehmen hatte 2024 seine Schulden neu geordnet, um eine Insolvenz abzuwenden. Der Verkauf an AT&T soll helfen, regulatorische Bedenken der FCC zu zerstreuen und dem Unternehmen langfristige Planungssicherheit zu bieten.
Interessanterweise wurde auch Elon Musks SpaceX als potenzieller Käufer des Spektrums für Starlink in Betracht gezogen, jedoch entschied sich AT&T für den Erwerb. Die Übernahme soll bis Sommer 2026 abgeschlossen sein, vorbehaltlich der Zustimmung durch die FCC. Charlie Ergen betonte, dass der Verkauf notwendig sei, um die Zukunft von EchoStar zu sichern, während andere Geschäftsbereiche wie Dish TV und Sling unberührt bleiben.

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