VICTORIA / LONDON (IT BOLTWISE) – Kanada hat die Auswahl für sein neues U-Boot-Programm auf zwei internationale Anbieter eingegrenzt. ThyssenKrupp Marine Systems aus Deutschland und Hanwha Ocean aus Südkorea stehen im Fokus, um bis zu zwölf konventionell betriebene U-Boote zu liefern. Premierminister Mark Carney plant Besuche bei beiden Unternehmen, um die Angebote zu prüfen.

Kanada hat einen bedeutenden Schritt in seinem Bestreben gemacht, seine U-Boot-Flotte zu erneuern. Die Regierung hat die Auswahl auf zwei führende internationale Anbieter eingegrenzt: ThyssenKrupp Marine Systems aus Deutschland und Hanwha Ocean aus Südkorea. Diese Entscheidung wurde von Premierminister Mark Carney in Berlin bekannt gegeben, wo er gemeinsam mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz die Bedeutung dieser Partnerschaft betonte.
Die neuen U-Boote sollen in der Lage sein, unter den herausfordernden Bedingungen der Arktis zu operieren, einschließlich längerer Einsätze unter dem Eis. Diese Anforderungen haben die Auswahl der Anbieter stark beeinflusst. Beide Unternehmen haben zugesagt, eng mit kanadischen Firmen zusammenzuarbeiten, um wirtschaftliche Vorteile für die heimische Industrie zu generieren.
ThyssenKrupp Marine Systems bietet Kanada das Typ 212CD U-Boot an, das in Zusammenarbeit mit Norwegen entwickelt wird. Diese U-Boote sind bekannt für ihre Fähigkeit, in arktischen Gewässern zu operieren. Hanwha Ocean hingegen schlägt das KSS-III vor, das bereits erfolgreich in der südkoreanischen Marine im Einsatz ist. Beide Modelle versprechen, die hohen Anforderungen der kanadischen Marine zu erfüllen.
Die kanadische Regierung plant, den Vertrag bis 2028 zu vergeben, um sicherzustellen, dass die erste Einheit bis 2035 ausgeliefert wird. Dies ist entscheidend, um eine Lücke in den Fähigkeiten der kanadischen Marine zu vermeiden, da die derzeitige Victoria-Klasse in den 2030er Jahren außer Dienst gestellt wird. Die neuen U-Boote werden mit schweren Torpedos, Anti-Schiff-Raketen und Präzisionsschlagfähigkeiten ausgestattet sein.
Die Entscheidung für die beiden Anbieter basiert auf einer umfassenden Bewertung der Produktionskosten und der technischen Fähigkeiten. Experten schätzen, dass das Projekt mindestens 60 Milliarden kanadische Dollar kosten wird. Diese Investition wird nicht nur die Verteidigungsfähigkeit Kanadas stärken, sondern auch die heimische Wirtschaft durch die Einbindung lokaler Unternehmen fördern.

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