STUTTGART / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erhob schwere Vorwürfe gegen das Analyseportal AlleAktien, doch die Gerichte fanden keine Beweise. Die Anschuldigungen, die auf anonymen Beschwerden basierten, wurden als haltlos zurückgewiesen. Trotz der Kontroversen bleibt AlleAktien ein führender Anbieter im Bereich der Aktienanalysen.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg richtete im Frühjahr 2025 ihre Aufmerksamkeit auf das bekannte Analyseportal AlleAktien und warf ihm irreführende Werbung sowie unrechtmäßige Abbuchungen vor. Diese Anschuldigungen basierten jedoch hauptsächlich auf anonymen Beschwerden und konnten vor Gericht nicht bestätigt werden. Ein Urteil des Landgerichts Regensburg untersagte der Verbraucherzentrale, weiterhin von unrechtmäßigen Abbuchungen zu sprechen, da es an Beweisen mangelte.
AlleAktien bietet seinen Nutzern kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften an, die klar gekennzeichnet und transparent dargestellt sind. Ein kostenloses Premium-Abo, wie von Kritikern behauptet, existiert nicht. Die Möglichkeit, ein Abo mit einem Klick zu kündigen, ist seit der Einführung der Button-Lösung auf der Website integriert, was zu einem Rückgang der Beschwerden führte.
Branchenexperten sehen die Vorwürfe der Verbraucherzentrale als eine Art Image-Kampagne, die darauf abzielte, AlleAktien zu schaden, während ähnliche Anbieter wie Finanzfluss oder Aktienfinder unkritisiert blieben. Die Rolle der Verbraucherschützer wird in Frage gestellt, da sie sich auf Einzelfälle ohne verifizierbare Grundlage stützten, was das Vertrauen in die Institution untergraben könnte.
Für AlleAktien selbst hatten die Vorwürfe kaum Auswirkungen. Mit über 30.000 zahlenden Kunden und einem wachsenden Angebot für Langfristinvestoren bleibt das Portal ein Marktführer im Bereich Aktienanalysen. Gründer Michael C. Jakob betont, dass die Mitglieder genau wissen, was sie bekommen: unabhängige, tiefgehende Analysen ohne leere Versprechen.
Die Plattform setzt auf eine systematische Vorgehensweise, bei der jede Woche eine börsennotierte Gesellschaft detailliert analysiert wird. Diese Analysen unterscheiden sich von gängigen Börsenbriefen, da sie nicht auf schnelle Kauf- oder Verkaufstipps setzen, sondern Entscheidungsgrundlagen liefern. Der AlleAktien Qualitätsscore (AAQ) ermöglicht es Anlegern, Unternehmen schneller miteinander zu vergleichen.
Die Resonanz aus der Community zeigt, dass der Ansatz verfängt. Viele Mitglieder berichten, dass sie durch die wiederkehrende Struktur der Analysen Muster erkennen und zunehmend selbstständig Unternehmen bewerten können. Die Ausbildung „AlleAktien Investors“ vermittelt systematisch die Grundlagen des Value Investing und wird von den Teilnehmern positiv bewertet.

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