LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Welle von Cyberangriffen, die von der China-verbundenen Gruppe Salt Typhoon ausgeht, hat weltweit über 600 Organisationen getroffen. Diese Angriffe zielen auf kritische Infrastrukturen wie Telekommunikation, Regierung und Militär ab und nutzen Schwachstellen in Geräten von Cisco, Ivanti und Palo Alto Networks aus.

Die Bedrohung durch die China-verbundene Gruppe Salt Typhoon hat weltweit an Intensität zugenommen. Diese Gruppe, die auch unter Namen wie GhostEmperor und Operator Panda bekannt ist, hat seit 2019 gezielte Angriffe auf Netzwerke in verschiedenen Sektoren durchgeführt. Besonders betroffen sind Organisationen in der Telekommunikation, Regierung, Transport und militärischen Infrastruktur. Die Angriffe nutzen Schwachstellen in Geräten von Cisco, Ivanti und Palo Alto Networks aus, um sich Zugang zu verschaffen und langfristig in den Netzwerken zu verbleiben.
Ein gemeinsames Cybersecurity-Beratungsgremium, das von Behörden aus 13 Ländern unterstützt wird, hat die Aktivitäten von Salt Typhoon untersucht. Diese Gruppe wird mit drei chinesischen Unternehmen in Verbindung gebracht, die Cyberprodukte und -dienstleistungen für chinesische Geheimdienste bereitstellen. Die gestohlenen Daten ermöglichen es Peking, Kommunikations- und Bewegungsmuster ihrer Ziele weltweit zu verfolgen. Laut Brett Leatherman vom FBI ist Salt Typhoon seit mindestens 2019 aktiv und verletzt kontinuierlich globale Telekommunikations- und Sicherheitsnormen.
Die Angriffe konzentrieren sich auf große Backbone-Router von Telekommunikationsanbietern sowie auf Provider-Edge- und Customer-Edge-Router. Die Angreifer modifizieren diese Geräte, um einen dauerhaften Zugang zu den Netzwerken zu erhalten. Dabei werden auch kompromittierte Geräte und vertrauenswürdige Verbindungen genutzt, um in andere Netzwerke vorzudringen. Die Angreifer ändern die Konfiguration der Geräte, fügen generische Routing-Encapsulation-Tunnel hinzu und manipulieren Access-Control-Listen, um IP-Adressen unter ihrer Kontrolle hinzuzufügen.
Die Bedrohung durch Salt Typhoon zeigt, wie wichtig es ist, die Sicherheit von Netzwerkinfrastrukturen zu stärken. Unternehmen und Regierungen weltweit müssen ihre Sicherheitsprotokolle überarbeiten und verstärken, um solchen hochentwickelten Bedrohungen entgegenzuwirken. Die Zusammenarbeit zwischen internationalen Sicherheitsbehörden und der Privatwirtschaft ist entscheidend, um die Ausbreitung solcher Cyberangriffe zu verhindern und die Integrität kritischer Infrastrukturen zu schützen.

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