DETROIT / LONDON (IT BOLTWISE) – Forscher der Wayne State University arbeiten an innovativen Therapien zur Behandlung von Augenverletzungen durch Chemikalien, die insbesondere bei Militärangehörigen auftreten. Mit Unterstützung eines bedeutenden Zuschusses des US-Verteidigungsministeriums zielt das Projekt darauf ab, die Heilung von Hornhautnerven zu fördern und die Wundheilung zu verbessern.

Augenverletzungen durch chemische Substanzen stellen ein ernstes Problem für Militärangehörige dar, die in Kampf- und Trainingsumgebungen gefährlichen Stoffen ausgesetzt sind. Diese Verletzungen können zu chronischen Entzündungen, Nervenschäden an der Hornhaut und sogar zu dauerhaftem Sehverlust führen. Aktuelle Behandlungsmethoden bieten oft nur unzureichende Linderung und können unerwünschte Nebenwirkungen haben.
Dr. Sukhvinder Singh von der Wayne State University hat in Zusammenarbeit mit Dr. Ashok Kumar ein Forschungsprojekt initiiert, das durch einen Zuschuss des US-Verteidigungsministeriums in Höhe von 400.400 US-Dollar unterstützt wird. Ziel ist es, neue Therapien zu entwickeln, die die Regeneration von Hornhautnerven fördern und die Wundheilung nach chemischen Verletzungen der Augen verbessern.
Das Projekt setzt auf die Nutzung von körpereigenen Metaboliten, um Entzündungen zu reduzieren und die Gewebereparatur zu unterstützen. Ein zentraler Bestandteil der Forschung ist die Entwicklung von Hydrogel-basierten Plattformen zur Abgabe therapeutischer Metaboliten. Diese bieten im Vergleich zu herkömmlichen Augentropfen eine verbesserte Bioverfügbarkeit und eine reduzierte Dosierungshäufigkeit, was insbesondere unter Feldbedingungen von Vorteil ist.
Langfristig könnte diese Forschung zu klinisch umsetzbaren Behandlungen führen, die nicht nur das Sehvermögen erhalten, sondern auch die emotionale und wirtschaftliche Belastung für die Betroffenen und das Gesundheitssystem verringern. Dr. Ezemenari M. Obasi, Vizepräsident für Forschung und Innovation an der Wayne State University, betont die Bedeutung der Finanzierung durch das Verteidigungsministerium für die Gesundheit der Soldaten und sieht in den Ergebnissen des Projekts auch Potenzial für die zivile Anwendung.

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