NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – NVIDIA steht in Verhandlungen mit der US-Regierung über den Verkauf seiner leistungsstarken Blackwell-KI-Chips nach China. Diese Gespräche kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China zunehmen und technologische Überlegenheit eine zentrale Rolle spielt. NVIDIA ist bereit, einen Teil der Erlöse an die USA abzutreten, um die Genehmigung für diese Verkäufe zu erhalten.

NVIDIA, ein führender Anbieter von Grafikprozessoren und KI-Technologien, befindet sich derzeit in Gesprächen mit der US-Regierung über den Verkauf seiner Blackwell-KI-Chips nach China. Diese Verhandlungen sind von großer Bedeutung, da sie nicht nur die wirtschaftlichen Interessen von NVIDIA betreffen, sondern auch die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China beeinflussen könnten. Die Blackwell-Chips sind bekannt für ihre hohe Leistungsfähigkeit und könnten Chinas technologische Kapazitäten erheblich stärken.
Die US-Regierung unter der Führung von Donald Trump hatte kürzlich den Widerstand gegen den Verkauf von KI-Chips der H20-Reihe nach China aufgegeben, allerdings unter der Bedingung, dass 15 Prozent der Verkaufserlöse an den amerikanischen Staat fließen. Diese Regelung könnte auch für die Blackwell-Chips gelten, was NVIDIA dazu veranlasst hat, ähnliche Bedingungen anzubieten, um den Verkauf zu ermöglichen.
Ein zentrales Argument von NVIDIA-Chef Jensen Huang ist, dass ein Verkaufsverbot der Blackwell-Chips nach China die Entstehung einer einheimischen Konkurrenz in China fördern könnte. Diese könnte nicht nur den chinesischen Markt bedienen, sondern auch auf dem globalen Markt mit NVIDIA konkurrieren. Dies würde langfristig die Marktposition von NVIDIA schwächen und die technologische Vorherrschaft der USA gefährden.
Die Verhandlungen finden in einem komplexen geopolitischen Umfeld statt, in dem technologische Überlegenheit und nationale Sicherheit eng miteinander verknüpft sind. China hat seinerseits Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsimplikationen von US-amerikanischen KI-Chips geäußert, was die Verhandlungen zusätzlich erschwert. Dennoch bleibt NVIDIA optimistisch, dass eine Einigung erzielt werden kann, die sowohl den wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens als auch den Sicherheitsbedenken der beteiligten Regierungen Rechnung trägt.


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