KENTUCKY / LONDON (IT BOLTWISE) – Ford sieht sich in Kentucky mit einem knappen Gewerkschaftsvotum konfrontiert, das die Zukunft der BlueOval SK-Anlage beeinflussen könnte. Gleichzeitig sorgt ein massiver Rückruf von Fahrzeugen aufgrund eines Bremsenproblems für zusätzliche Herausforderungen.

Ford steht derzeit vor einer Reihe von Herausforderungen, die sowohl die Produktion als auch den Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. In Kentucky hat die United Auto Workers (UAW) einen knappen Sieg bei der Abstimmung über die Gewerkschaftsvertretung in der BlueOval SK-Anlage errungen. Diese Anlage ist entscheidend für die zukünftige Fahrzeugproduktion von Ford. Allerdings sind noch einige Stimmen umstritten, was das endgültige Ergebnis beeinflussen könnte.
Die Abstimmungsergebnisse zeigen 526 Stimmen für und 515 gegen die Gewerkschaft, wobei 41 Stimmen angefochten sind. Die UAW behauptet, dass diese Stimmen von nicht berechtigten Mitarbeitern abgegeben wurden. Ein endgültiges Ergebnis könnte erhebliche Auswirkungen auf die Verhandlungen und die zukünftige Produktionsstrategie von Ford haben.
Parallel dazu hat Ford mit einem weiteren Rückruf zu kämpfen, der etwa eine halbe Million Fahrzeuge betrifft. Ein Problem mit einem geplatzten Bremsschlauch könnte zu einem Verlust von Bremsflüssigkeit führen, was die Bremsleistung beeinträchtigen könnte. Betroffen sind die Modelle Lincoln MKX von 2016 bis 2018 und Ford Edge von 2015 bis 2018. Bisher gibt es keine Berichte über Unfälle, aber die potenziellen Risiken sind erheblich.
Analysten an der Wall Street sind in Bezug auf die Ford-Aktie vorsichtig und haben eine Halteempfehlung ausgesprochen. Trotz eines Anstiegs des Aktienkurses um 7,2 % im vergangenen Jahr wird ein Rückgang von 8,07 % prognostiziert. Diese Unsicherheiten spiegeln die Herausforderungen wider, mit denen Ford derzeit konfrontiert ist, sowohl in Bezug auf die Gewerkschaftsverhandlungen als auch auf die Fahrzeugqualität.

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