LONDON (IT BOLTWISE) – Der September steht vor der Tür und mit ihm die gefürchtete Phase des ‘Roten Septembers’ für Bitcoin. Historisch gesehen, hat dieser Monat oft Verluste für die Kryptowährung gebracht. Doch könnte sich dieses Jahr etwas ändern? Experten diskutieren die möglichen Szenarien angesichts der aktuellen Marktbedingungen.

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Der September ist traditionell ein herausfordernder Monat für Bitcoin-Investoren. Bekannt als ‘Roter September’, hat dieser Zeitraum in der Vergangenheit häufig zu Kursverlusten geführt. Seit 2013 verzeichnet Bitcoin durchschnittlich einen Rückgang von 3,77% in diesem Monat. Diese Entwicklung wird oft auf strukturelle Marktverhalten zurückgeführt, die im Herbst zusammenlaufen, wie etwa das Ende des Geschäftsjahres für Investmentfonds, was zu steuerlichen Verlustverkäufen und Portfolioanpassungen führt.

Ein weiterer Faktor ist die Rückkehr der Händler nach der Sommerpause, die ihre Positionen neu bewerten. Auch die Zunahme von Anleiheemissionen nach dem Labor Day zieht Kapital aus risikoreichen Anlagen wie Bitcoin ab. Die Unsicherheit rund um die Sitzungen des Federal Open Market Committee im September trägt ebenfalls zur Zurückhaltung bei Investitionen bei. In der Krypto-Welt verstärken sich diese Effekte, da der Markt rund um die Uhr geöffnet ist und keine Schutzmechanismen wie Handelsunterbrechungen existieren.

Interessanterweise könnte der diesjährige September jedoch anders verlaufen. Trotz der historischen Muster gibt es Anzeichen dafür, dass die Marktbedingungen sich ändern könnten. Die Federal Reserve hat positive Signale gesendet, und es wird eine weitere Zinssenkung erwartet. Gleichzeitig bleibt die Kerninflation bei 3,1% stabil, während geopolitische Spannungen die globalen Lieferketten stören. Diese Faktoren könnten Bitcoin in eine neue Richtung lenken, da die Kryptowährung zunehmend als risikobehaftetes Asset angesehen wird.

Technische Indikatoren zeigen ein gemischtes Bild. Bitcoin hat kürzlich die wichtige Unterstützungslinie bei 110.000 US-Dollar unterschritten, was die Rallye seit Mai gestützt hat. Die 50-Tage-Linie fungiert nun als Widerstand, während die 200-Tage-EMA Unterstützung bei etwa 103.000 US-Dollar bietet. Ein Durchbruch unter 105.000 US-Dollar könnte zu einem weiteren Rückgang führen, während ein Halten über 110.000 US-Dollar in den ersten beiden Septemberwochen den Fluch des ‘Roten Septembers’ brechen könnte.

Obwohl die Angst vor einem weiteren Rückgang besteht, gibt es auch Stimmen, die auf die gestärkten Fundamentaldaten von Bitcoin hinweisen. Die institutionelle Akzeptanz durch ETFs und Unternehmensschatzkammern hat zur Stabilität beigetragen. In den letzten zwei Jahren hat Bitcoin im September sogar positive Gewinne erzielt. Experten wie Ben Kurland von der Plattform DYOR argumentieren, dass der ‘Rote September’ mehr Mythos als Realität ist und dass die Liquidität der eigentliche Treiber ist.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Bitcoin den historischen Mustern folgt oder ob die Kryptowährung in der Lage ist, sich den veränderten Marktbedingungen anzupassen. Anleger sollten die Angst- und Gier-Indizes genau beobachten, um die allgemeine Marktstimmung zu erfassen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Nach dem ‘Roten September’ könnte der Oktober, auch bekannt als ‘Uptober’, eine Erholung bringen, da dieser Monat historisch gesehen der beste für Bitcoin ist.

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Bitcoin und der Mythos des ‘Roten Septembers’
Bitcoin und der Mythos des ‘Roten Septembers’ (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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