MÜNCHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Internationale Automesse IAA in München zeigt in diesem Jahr eine deutliche Präsenz chinesischer Automarken. Mit einer Zunahme von 40 Prozent bei den Ausstellern aus China im Vergleich zur letzten Messe, wird die IAA zum Schauplatz für den wachsenden Einfluss der chinesischen Autoindustrie in Europa.

Die Internationale Automesse IAA in München hat in diesem Jahr einen bemerkenswerten Wandel erfahren. Die Präsenz chinesischer Automarken ist unübersehbar, da die Zahl der Aussteller aus der Volksrepublik um etwa 40 Prozent im Vergleich zur IAA 2023 gestiegen ist. Diese Entwicklung spiegelt den verstärkten Exportfokus der chinesischen Autoindustrie wider, die in ihrem Heimatmarkt mit Überproduktion und Preiskämpfen zu kämpfen hat.
Während die Messe mehr als 700 Aussteller anzieht, darunter über 30 Autohersteller, fällt das Fehlen eines prominenten Namens auf: Tesla. Dennoch ist die Vielfalt der vertretenen Marken beeindruckend, mit mehreren chinesischen Firmen, die erstmals teilnehmen. Die IAA, die mittlerweile als ‘IAA Mobility’ bekannt ist, öffnet sich auch für andere Mobilitätslösungen, darunter die Deutsche Bahn und die Fahrradbranche.
Die chinesische Autoindustrie nutzt die IAA als Plattform, um ihre Exportoffensive in Europa zu verstärken. In der Münchner Innenstadt sind große Stände chinesischer Unternehmen zu sehen, darunter BYD, das 15 Plätze für Testwagen reserviert hat. Deutsche Hersteller, die ebenfalls unter Absatzrückgängen leiden, präsentieren neue Innovationen, um der Konkurrenz aus China Paroli zu bieten.
Für den Verband der Automobilindustrie (VDA) ist die IAA bereits ein Erfolg, trotz der Proteste von Umweltverbänden. Die gestiegene Zahl der teilnehmenden Hersteller zeigt, dass die Messe in der internationalen Autoindustrie wieder an Bedeutung gewinnt. VDA-Geschäftsführer Jürgen Mindel betont, dass die IAA auch in Zukunft in Bayern stattfinden soll, was die Kontinuität und den Erfolg der Veranstaltung unterstreicht.

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