CUPERTINO / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Diskussion um Apples Event-Format erhitzt die Gemüter. Während viele Unternehmen zu Live-Präsentationen zurückkehren, setzt Apple weiterhin auf vorab aufgezeichnete Veranstaltungen. Die Frage bleibt: Wird das kommende ‘Awe Dropping’-Event eine Wende bringen?

Apple hat sich in den letzten Jahren auf vorab aufgezeichnete Events konzentriert, was während der Pandemie als Notlösung begann und nun zur Norm geworden ist. Diese Strategie ermöglicht es dem Unternehmen, die volle Kontrolle über die Präsentation zu behalten und Fehler zu vermeiden. Doch viele Fans und Experten vermissen die Dynamik und Spontaneität von Live-Events, die bei Wettbewerbern wie Samsung und Google wieder vermehrt zu sehen sind.
Das bevorstehende ‘Awe Dropping’-Event bietet Apple die Gelegenheit, das Format der Live-Präsentationen neu zu beleben. Obwohl es keine konkreten Hinweise darauf gibt, dass Apple tatsächlich zu einem Live-Format zurückkehren wird, bleibt die Hoffnung bestehen. Die jüngsten Veranstaltungen, die San Francisco als Kulisse nutzten, wurden zwar als erfrischend empfunden, doch viele Präsentationen beginnen, sich zu ähneln und verlieren dadurch an Wirkung.
Ein Live-Event könnte Apple helfen, die Begeisterung und das Engagement der Zuschauer zu steigern. Die Reaktionen eines Live-Publikums auf neue Produkte oder Funktionen sind ein Element, das den aufgezeichneten Präsentationen fehlt. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass Apple zum klassischen ‘Stevenote’-Format zurückkehrt. Vielmehr könnte ein hybrider Ansatz, der die Vorteile beider Formate kombiniert, eine Lösung sein.
Die Entscheidung, ob Apple bei aufgezeichneten Events bleibt oder zu Live-Präsentationen zurückkehrt, könnte auch von strategischen Überlegungen beeinflusst werden. Die Kontrolle über die Präsentation und die Möglichkeit, Inhalte perfekt zu inszenieren, sind starke Argumente für die Fortsetzung der aktuellen Praxis. Doch in einer Zeit, in der Authentizität und direkte Interaktion immer wichtiger werden, könnte ein Umdenken notwendig sein, um die Erwartungen der Apple-Community zu erfüllen.

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