BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die kommunale Wärmeplanung in Deutschland zeigt deutliche Fortschritte. Fast die Hälfte aller Städte und Gemeinden hat bereits mit der Erstellung von Wärmeplänen begonnen. Diese Entwicklung ist entscheidend, um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen.

Die kommunale Wärmeplanung in Deutschland hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Laut einer Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung haben fast die Hälfte aller Städte und Gemeinden begonnen, Wärmepläne zu erstellen. Diese Pläne sind ein wesentlicher Bestandteil der sogenannten Wärmewende, die darauf abzielt, die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen.
Besonders bemerkenswert ist, dass bereits 4,5 Prozent der Kommunen ihre Wärmepläne abgeschlossen haben. Dies bedeutet, dass rund 66 Prozent der Bevölkerung in Gemeinden leben, die sich aktiv mit der Wärmeplanung beschäftigen, während weitere 16 Prozent in Gemeinden mit bereits fertigen Plänen leben. Diese Zahlen zeigen, dass die gesetzlichen Fristen ernst genommen werden und die Umsetzung der Pläne voranschreitet.
Die Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), die Anfang 2024 in Kraft trat, spielt eine zentrale Rolle in diesem Prozess. Das Gesetz schreibt vor, dass ab 2024 jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Diese Regelung gilt zunächst für Neubauten in Neubaugebieten, während für bestehende Gebäude und Neubauten außerhalb dieser Gebiete Übergangsfristen gelten.
Parallel zur GEG-Reform gibt es gesetzliche Verpflichtungen für die Gemeinden, Wärmepläne zu erstellen. Größere Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen ihre Pläne bis Mitte 2026 vorlegen, während kleinere Kommunen bis 2028 Zeit haben. Diese Pläne sollen Hauseigentümern Klarheit darüber verschaffen, ob sie an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden oder dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen in Betracht ziehen sollten.
Die Umsetzung der Wärmeplanung erfordert erhebliche Investitionen der Kommunen. Es wird entscheidend sein, dass die Pläne nicht nur flächendeckend erstellt werden, sondern auch qualitativ hochwertig und umsetzbar sind. Nur so können sie als tragfähige Grundlage für konkrete Maßnahmen dienen und wirksam zur Wärmewende beitragen.
Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass Deutschland auf einem guten Weg ist, die Herausforderungen der Wärmewende zu meistern. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie effektiv die Pläne umgesetzt werden und welchen Beitrag sie zur Erreichung der Klimaziele leisten können.

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