TOKIO / LONDON (IT BOLTWISE) – Die japanische Weltraumagentur JAXA zeigt Interesse an einer Zusammenarbeit mit der ESA, um den Asteroiden Apophis bei seinem nahen Vorbeiflug an der Erde zu begleiten. Diese Mission bietet eine einmalige Gelegenheit für die Wissenschaft, die Auswirkungen der Erdgravitation auf den Asteroiden zu untersuchen.

Die japanische Weltraumagentur JAXA hat ihr Interesse bekundet, an einer europäischen Mission teilzunehmen, die den Asteroiden Apophis bei seinem außergewöhnlich nahen Vorbeiflug an der Erde begleiten soll. Die Europäische Weltraumorganisation ESA plant, eine Sonde namens Ramses zu entsenden, um den Asteroiden zu beobachten und zu analysieren. Diese Mission könnte wertvolle Erkenntnisse über die Auswirkungen der Erdgravitation auf Apophis liefern.
Apophis, ein Asteroid mit einem Durchmesser von etwa 375 Metern, wurde 2004 entdeckt und sorgte zunächst für Aufregung, da eine Einschlagswahrscheinlichkeit von 2,7 Prozent für das Jahr 2029 berechnet wurde. Dank weiterer Daten konnte ein Einschlag ausgeschlossen werden, was das wissenschaftliche Interesse an dem Himmelskörper jedoch nicht minderte. Der bevorstehende Vorbeiflug in nur 32.000 Kilometern Entfernung von der Erde bietet eine einzigartige Gelegenheit zur Forschung.
Die ESA hat bereits begonnen, die Mission vorzubereiten, auch wenn die endgültige Genehmigung noch aussteht. Die JAXA plant, Solarkollektoren, eine Infrarotkamera und die Startmöglichkeit für die Mission bereitzustellen. Diese Zusammenarbeit könnte die wissenschaftlichen Erkenntnisse erheblich erweitern und die internationale Zusammenarbeit in der Weltraumforschung stärken.
Parallel dazu hat die NASA eine umgewidmete Sonde namens Osiris-Apex auf den Weg zu Apophis geschickt. Diese Sonde, die ursprünglich den Asteroiden Bennu erforschte, wird jedoch erst nach dem Vorbeiflug von Apophis an der Erde ankommen. Ramses soll diese Lücke schließen und die Veränderungen des Asteroiden während seiner Annäherung an die Erde in Echtzeit beobachten.

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