LOS ANGELES / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Entscheidung, das Militär in Los Angeles zur Unterstützung der Strafverfolgung einzusetzen, hat bei Militärführern erhebliche Bedenken ausgelöst. Interne Dokumente zeigen, dass die Risiken für Zivilisten und die Reputation der Streitkräfte als extrem hoch eingeschätzt wurden. Diese Einsätze könnten weitreichende soziale und politische Konsequenzen nach sich ziehen.

Die jüngsten Einsätze der Nationalgarde und der Marines in Los Angeles haben innerhalb der US-Militärführung erhebliche Bedenken ausgelöst. Interne Dokumente, die im Rahmen eines Gerichtsverfahrens veröffentlicht wurden, zeigen, dass die militärischen Führer die Ausbildung der Truppen für Inlandseinsätze in Frage stellten und vor den weitreichenden sozialen, politischen und operationellen Risiken warnten, die mit der Unterstützung der Strafverfolgung verbunden sind.
Besonders kritisch wurde die Operation im MacArthur Park betrachtet, die im Rahmen der Einwanderungspolitik von Präsident Donald Trump durchgeführt wurde. Die Planer stuften das Risiko für Zivilisten, Soldaten und die Reputation des Militärs als extrem hoch ein. Es bestand die Gefahr, dass die Operation Proteste anziehen und in Unruhen ausarten könnte, mit der Möglichkeit von Missverständnissen und versehentlichen Schäden an Zivilisten, einschließlich Kindern.
Die Einsätze in Los Angeles wurden von der Trump-Administration als notwendige Maßnahme zur Unterstützung der Strafverfolgung dargestellt, doch Kritiker, darunter der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, bezeichneten sie als politisches Theater. Die rechtlichen Auseinandersetzungen drehen sich um die Frage, ob die Einsätze gegen das Posse Comitatus Gesetz von 1878 verstoßen, das den Einsatz des Militärs zur Durchsetzung von Gesetzen im Inland verbietet.
Die internen Dokumente zeigen auch, dass die militärischen Planer versuchten, die Risiken durch spezielle Einsatzregeln und Deeskalationstrainings zu minimieren. Dennoch bleibt die Sorge, dass solche Einsätze das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Militär untergraben und die Rekrutierung erschweren könnten. Die Erfahrungen aus Los Angeles werden bereits mit anderen Regionen geteilt, um zukünftige Einsätze besser vorzubereiten.

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