BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die rechtliche Unsicherheit rund um Kundenanlagen in der Stromversorgung sorgt für Unruhe in der Immobilienwirtschaft. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs könnte die bisherige Praxis der regulierungsfreien Stromversorgung in Immobilien gefährden. Verbände fordern nun von der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur schnelle Klarheit, um steigende Strompreise und Nachteile für Mieter und Eigentümer zu vermeiden.

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Die jüngste Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) hat in der Immobilienwirtschaft für erhebliche Unruhe gesorgt. Ein Urteil vom Mai 2025, das auf einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs basiert, zwingt zur Neuauslegung der bisherigen Praxis bei Kundenanlagen. Diese Anlagen ermöglichten es bisher, lokal erzeugten Strom einfach und kostengünstig an Mieter oder Eigentümer zu liefern. Doch nun droht, dass jede Hausverteilung als reguliertes Netz gilt, was zu steigenden Strompreisen führen könnte.

Die Auswirkungen dieser rechtlichen Unsicherheit sind weitreichend. Besonders betroffen ist die Wohnungswirtschaft, wo Modelle zur lokalen Stromversorgung an wirtschaftlicher Grundlage verlieren könnten. Ohne eine klare rechtliche Regelung drohen erhebliche Nachteile für Bewohner von Mehrfamilienhäusern. Auch bei Wirtschaftsimmobilien wie Einkaufszentren und Bürogebäuden steht die Versorgung über Kundenanlagen auf dem Spiel. Interne Stromverteilungen könnten hohe Zusatzkosten verursachen und Investitionen in erneuerbare Energien unrentabel machen.

In einem gemeinsamen Schreiben haben der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) und 26 weitere Wirtschaftsverbände die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur aufgefordert, die rechtliche Unsicherheit zu beenden. Sie fordern einen runden Tisch zur Klärung offener Fragen und zur Entwicklung praxisnaher Lösungen, auch im europäischen Kontext. Zudem verlangen sie Rechtssicherheit für Neuanschlüsse, solange diese den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) entsprechen, sowie den Schutz etablierter Geschäftsmodelle.

Die politisch gewünschte Beteiligung an der Energiewende könnte durch die aktuelle Unsicherheit geschwächt werden. Die Verbände warnen davor, dass ohne schnelle Klarstellungen die wirtschaftliche Attraktivität von Investitionen in Solar- oder Wärmetechnik erheblich leiden könnte. Die Bundesregierung steht nun unter Druck, eine Lösung zu finden, die sowohl den rechtlichen Anforderungen als auch den wirtschaftlichen Interessen gerecht wird.

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Rechtliche Unsicherheit bei Kundenanlagen: Verbände fordern Klarheit
Rechtliche Unsicherheit bei Kundenanlagen: Verbände fordern Klarheit (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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