CHICAGO / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Pläne der Trump-Regierung, Militärtruppen nach Chicago zu entsenden, stoßen auf heftige Kritik. Gouverneur JB Pritzker bezeichnete die mögliche Maßnahme als “Invasion” und warnt vor anderen Absichten des Präsidenten. Die Spannungen zwischen der Bundesregierung und den lokalen Behörden nehmen zu.

Die Ankündigung der Trump-Administration, möglicherweise Militärtruppen nach Chicago zu entsenden, hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Gouverneur JB Pritzker äußerte sich in einem Interview mit CBS News besorgt über die Pläne und bezeichnete sie als “Invasion”. Er vermutet, dass Präsident Trump andere Ziele verfolgt, als nur die Kriminalität zu bekämpfen.
In den letzten Monaten hat Trump bereits Nationalgardisten und Bundesagenten in Städten wie Los Angeles und Washington, D.C. eingesetzt, um gegen illegale Einwanderung und Gewaltverbrechen vorzugehen. Diese Einsätze haben jedoch auch zu Spannungen mit lokalen Behörden geführt, die der Meinung sind, dass lokale Polizeikräfte besser geeignet sind, solche Probleme zu lösen.
Pritzker warnte, dass ein Einsatz der Nationalgarde in Chicago Teil eines größeren Plans sein könnte, um die Wahlen im Jahr 2026 zu beeinflussen oder gar zu verhindern. Er sieht darin einen Angriff auf die amerikanische Bevölkerung und betont, dass der Präsident keine Truppen in einen Staat schicken sollte, der nicht für ihn gestimmt hat.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Abigail Jackson, wies die Vorwürfe von Pritzker zurück und kritisierte die hohe Kriminalitätsrate in Chicago. Sie argumentierte, dass die Bewohner der Stadt sicherer wären, wenn Pritzker sich mehr um die Kriminalitätsbekämpfung kümmern würde, anstatt sich als Widerstandsheld zu profilieren.
Die rechtlichen Grundlagen für einen solchen Militäreinsatz sind umstritten. Während der Präsident die Kontrolle über die Nationalgarde von D.C. hat, liegt die Kontrolle über die Nationalgarde der Bundesstaaten normalerweise bei den Gouverneuren. Ein ähnlicher Einsatz in Kalifornien führte zu rechtlichen Auseinandersetzungen, wobei ein Berufungsgericht entschied, dass Trump möglicherweise die rechtliche Befugnis hatte, die Nationalgarde des Staates einzuberufen.

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