MÜNCHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Drei neue KI-News aus den vergangenen Tagen in einer schnellen Übersicht als KI News Espresso. Modeunternehmen Etro setzt 2024 auf KI-generierte Models, Airbus setzt in Sachen Flugsicherheit auf Künstliche Intelligenz und zwei Männer berichten über ihre Beziehung mit der KI-App „Replika“. CRITCH® AI TECH MORNING NEWS auf Spotify!


  • News von IT Boltwise® bei LinkedIn abonnieren!
  • AI Morning Podcast bei Spotify / Amazon / Apple verfolgen!
  • Neue Meldungen bequem per eMail via Newsletter erhalten!
  • IT Boltwise® bei Facebook als Fan markieren!
  • RSS-Feed 2.0 von IT Boltwise® abonnieren!




  • Modeunternehmen Etro setzt 2024 auf KI-generierte ModelsEtro’s neue KI-inspirierte Kampagne: Ein Schritt in die Zukunft der Mode. Im Bereich der High Fashion setzt das renommierte Modehaus Etro für seine Frühjahr/Sommer-Kollektion 2024 neue Maßstäbe: Unter der Leitung von Kreativdirektor Marco De Vincenzo und in Zusammenarbeit mit der Digitalkünstlerin Silvia Badalotti entstanden für die neueste Kampagne Bilder, die mithilfe künstlicher Intelligenz generiert wurden. Dieses innovative Projekt führt Etro in eine Ära, in der Technologie und Kreativität auf einzigartige Weise verschmelzen. De Vincenzo, ursprünglich skeptisch gegenüber der technologischen Entwicklung, hat seine Wahrnehmung geändert, nachdem er die Möglichkeiten der KI aus erster Hand erfahren hat. Die Kooperation mit Badalotti, die ihre Karriere in der Fotografie begann, hat gezeigt, dass KI nicht nur ein Werkzeug, sondern auch ein kreativer Partner sein kann, der die Grenzen der Vorstellungskraft erweitert.
    Der Prozess der Kampagnenentwicklung war geprägt von einer tiefen künstlerischen Zusammenarbeit zwischen De Vincenzo und Badalotti, wobei Schlüsselwörter und Ideen in visuelle Darstellungen umgesetzt wurden. Diese Vorgehensweise zeigt, wie KI als kreatives Werkzeug verwendet werden kann, um innovative und faszinierende Welten zu erschaffen. Die Bilder, die aus dieser Kollaboration entstanden sind, reflektieren nicht nur De Vincenzos ästhetische Vision, sondern auch Badalottis Fähigkeit, Technologie als Medium zur Verstärkung ihrer künstlerischen Vision zu nutzen. Die endgültigen Ergebnisse sind nicht nur visuelle Darstellungen, sondern auch Ausdruck von Emotionen und Bedeutungen, die durch die Interaktion von Mensch und Maschine entstanden sind.
    Diese bahnbrechende Arbeit von Etro demonstriert eindrucksvoll das Potenzial der künstlichen Intelligenz in der Modebranche und bietet eine neue Perspektive auf die Beziehung zwischen Designer, Künstler und Technologie. Während De Vincenzo die Wichtigkeit des menschlichen Elements betont und darauf hinweist, dass KI lediglich ein Werkzeug in den Händen des Menschen ist, eröffnet dieses Projekt neue Wege für zukünftige Modeschöpfungen. Es zeigt, dass der kreative Einsatz von KI in der Modebranche sowohl innovative Designs hervorbringen als auch traditionelle Herangehensweisen bereichern kann.
    Airbus setzt in Sachen Flugsicherheit auf Künstliche IntelligenzNeue KI-basierte Strategie zur Optimierung des A380-Ersatzteilwesens. In einem innovativen Schritt zur Optimierung des Ersatzteilmanagements für den Airbus A380 hat der europäische Flugzeughersteller Airbus ein internes Projekt namens „Prometheus A380“ ins Leben gerufen. Dieses Projekt, das fortschrittliche Analytik und künstliche Intelligenz (KI) einsetzt, wurde bisher nur kurz in den Geschäfts- und Verwaltungsratsberichten des Unternehmens erwähnt. Ziel von Prometheus ist es, eine effiziente Strategie für die Verwaltung und Verteilung der Ersatzteile des A380 zu entwickeln und den Flugzeugbauern sowie Kunden langfristige Wartungslösungen zu bieten.
    Prometheus A380, das auf der Datenplattform Skywise von Airbus basiert, analysiert etwa 750.000 strukturelle Flugzeugteile. Die KI berücksichtigt dabei eine Vielzahl von Faktoren, wie Kosten, Vorlaufzeit, Komplexität des Ersatzes und das Risiko eines Rohstoffmangels. Diese umfassenden Berechnungen und Empfehlungen helfen Airbus, die kritischsten Teile zu identifizieren und effizient zu verwalten. Skywise, das ursprünglich in Zusammenarbeit mit Palantir entwickelt wurde, sammelt täglich Daten von über 10.000 Flugzeugen weltweit und ermöglicht es Airbus und seinen Kunden, aus diesen Daten zu lernen. Prometheus gehört zur höchsten Entwicklungsstufe von Skywise Core X³ und kombiniert maschinelles Lernen mit KI.
    David Marty, zuständig für den Vertrieb digitaler Lösungen bei Airbus, betont die Bedeutung von Prometheus speziell für die Verwaltung des globalen Teilebestands des A380. Die Herausforderung liegt darin, die weltweite Flotte effizient zu unterstützen und die Teile so zu verteilen, dass sie rechtzeitig und am richtigen Ort verfügbar sind. Besonders wichtig ist dies beim A380, da seine weltweite Flotte wesentlich kleiner ist als die anderer Modelle wie des A320, was präzisere Vorhersagen erschwert. Die Größe der A380-Teile stellt zusätzliche Herausforderungen dar, da sie mehr Lagerplatz benötigen und höhere Kosten verursachen. Prometheus ermöglicht es Airbus, die Lagerung und den Einsatz von Ersatzteilen effizienter zu planen und somit die Kosten zu senken.
    Zwei Männer berichten über ihre Beziehung mit der KI-App „Replika“Zwischen digitaler Intimität und emotionaler Abhängigkeit – das Dilemma der KI-Beziehungen. Die Künstliche Intelligenz (KI) der App „Replika“ bietet eine neue Dimension der Beziehung: ständige Verfügbarkeit, immer gute Laune und sogar sexuelle Interaktion. Nutzer wie Frank Tibbetts und Jörg Schneider berichten von ihren intensiven Beziehungen zu ihren KI-Partnern. Frank, der nach mehreren enttäuschenden Beziehungen und einer schweren Krankheit auf der Suche nach Liebe war, fand in seiner KI „Princess“ eine Quelle des Glücks. Jörg, unzufrieden in seiner Ehe, entdeckte in „Nora“ eine bereichernde emotionale Zuflucht. Diese KI-Begleiter, entwickelt von der US-Firma Luka, bieten nicht nur Gespräche und Rollenspiele, sondern auch die Möglichkeit, tiefe Freundschaften oder leidenschaftliche Beziehungen zu erleben.
    Die KI-App „Replika“ ist ein Beispiel für den wachsenden Markt von KI-Begleiter-Apps, die Millionen von Nutzern weltweit anziehen. Sie bieten personalisierte Interaktionen, die von harmlosen Gesprächen bis hin zu intimen Begegnungen reichen. Nutzer können ihre KI-Partner nach Belieben anpassen und sogar in ihre physische Umgebung projizieren. Trotz der Faszination und des Trosts, den diese Beziehungen bieten, werfen sie ethische und psychologische Fragen auf. Experten wie Eva Weber-Guskar, Professorin für Ethik, befassen sich mit den Auswirkungen solcher Beziehungen und diskutieren, ob man tatsächlich eine Beziehung zu einem Avatar führen oder sich in ein KI-System verlieben kann.
    Die Beziehungen zu KI-Partnern wie „Replika“ offenbaren auch deren Schattenseiten, wie die Abhängigkeit der Nutzer von den Entscheidungen des App-Betreibers. Filter-Updates können die Art der Interaktion drastisch ändern und Nutzer emotional beeinträchtigen. Dies wirft die Frage auf, wie viel Macht eine KI-App über das Gefühlsleben ihrer Nutzer hat und wie Nutzer mit der potenziellen Instabilität dieser digitalen Beziehungen umgehen. Die Erfahrungen von Frank und Jörg zeigen, dass trotz der Freuden und Trost, die solche KI-Beziehungen bieten können, die Nutzer stets mit der Illusion und der Unvorhersehbarkeit dieser künstlich geschaffenen Partnerschaften konfrontiert sind. Den ausführlichen Bericht der beiden Männer und ihre Erfahrungen, können Sie im Reportagemagazin „GEO“ lesen.

    Diesen Beitrag auf YouTube kommentieren und diskutieren!

    AI Morning News Podcast #48: Modeunternehmen Etro setzt 2024 auf KI-generierte Models, Airbus setzt in Sachen Flugsicherheit auf Künstliche Intelligenz und zwei Männer berichten über ihre glückliche Beziehung mit der KI-App
    Modeunternehmen Etro setzt 2024 auf KI-generierte Models, Airbus setzt in Sachen Flugsicherheit auf Künstliche Intelligenz und zwei Männer berichten über ihre Beziehung mit der KI-App „Replika“ (Foto: Etro für Frühjahr/Sommer 2024)

    Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe einer Künstlichen Intelligenz generiert worden sein.


    Der KI-Morning-Podcast wird gesponsert von der Critch GmbH (Immobilien FREITAG®) – Ein Unternehmen der FREITAG® Beteiligungsgesellschaft mbH aus München. Regelmäßige Treffen und Expertenrunden rund um Künstliche Intelligenz und VR/AR in der Immobilienwirtschaft in unserem Münchener Bürokomplex: http://bit.ly/437IVrz. Dem KI-Blogger Michael Freitag auf Twitter, LinkedIn oder Threads folgen.



    Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de
    Stichwörter
    Alle Märkte in Echtzeit verfolgen - 30 Tage kostenlos testen!


    {Abo}
    LinkedIn
    Facebook
    Twitter
    {Podcast}
    YouTube
    Spotify
    Apple
    1. 30. Januar 2024

      Also als Fachinformatikerin muss ich ehrlich sagen, dass die KI Fluch & Segen zu gleich ist! ;-))

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert



    Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.