PHOENIX / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einem bemerkenswerten Schritt hat das Repräsentantenhaus von Arizona zwei Gesetzesentwürfe verabschiedet, die den Weg für eine staatliche Bitcoin-Reserve ebnen könnten.

Die Gesetzgeber in Arizona haben einen bedeutenden Schritt in Richtung einer digitalen Zukunft gemacht, indem sie zwei Gesetzesentwürfe verabschiedet haben, die den Staat dazu befähigen könnten, eine Reserve in Bitcoin oder anderen Kryptowährungen zu halten. Am 28. April stimmten 31 Mitglieder des Repräsentantenhauses für den Senatsentwurf 1025 (SB1025), der eine strategische Bitcoin-Reserve ermöglichen soll, während 25 dagegen waren. Ein ähnlicher Entwurf, SB1373, der die Einrichtung einer digitalen Vermögensreserve auf Staatsebene vorsieht, wurde mit 37 zu 19 Stimmen angenommen.

Der Abgeordnete Jeff Weninger erklärte, dass dieser Gesetzesentwurf es dem Schatzmeister ermöglichen würde, bis zu 10 % der Reserven in Bitcoin oder andere digitale Vermögenswerte zu investieren. Er betonte, dass dies ein Ansatz sei, den etwa 15 andere Bundesstaaten ebenfalls in Betracht ziehen. Weninger sieht darin eine zukunftsweisende Entscheidung, die Arizona auf die zunehmende Bedeutung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen vorbereitet.

Die Verabschiedung dieser Gesetzesentwürfe bringt Arizona näher an die Realisierung einer staatlichen Kryptowährungsreserve als jeder andere Bundesstaat in den USA. Ähnliche Gesetzesinitiativen wurden auch in New Hampshire vorgeschlagen, wo ein entsprechender Entwurf bereits das Repräsentantenhaus passiert hat und bald im Senat zur Abstimmung kommen soll.

Die Gouverneurin von Arizona, Katie Hobbs, hatte am 17. April angekündigt, dass sie jeden Gesetzesentwurf ablehnen werde, bis eine ernsthafte, parteiübergreifende Finanzierungslösung gefunden sei, die die Gesundheitsversorgung für Arizonaner mit Behinderungen schützt. Doch mit der Verabschiedung der Gesetzesentwürfe am 24. April könnte die Gouverneurin nun offener für die Unterzeichnung von SB1025 oder SB1373 sein.

Die Diskussion um eine Bitcoin-Reserve in Arizona wirft Fragen über die langfristigen Auswirkungen auf die Finanzpolitik des Staates auf. Während Befürworter die Möglichkeit sehen, von der Wertsteigerung von Bitcoin zu profitieren, warnen Kritiker vor den Risiken und der Volatilität von Kryptowährungen. Die Entscheidung könnte auch Auswirkungen auf andere Bundesstaaten haben, die ähnliche Überlegungen anstellen.

Insgesamt zeigt die Entwicklung in Arizona, dass Kryptowährungen zunehmend in den Fokus staatlicher Finanzstrategien rücken. Ob dies jedoch zu einer breiteren Akzeptanz und Integration von Bitcoin in die öffentlichen Finanzen führen wird, bleibt abzuwarten. Die kommenden Monate könnten entscheidend dafür sein, wie sich die Gesetzgebung in Arizona und anderen Bundesstaaten weiterentwickelt.

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Arizona plant Bitcoin-Reserve: Ein Schritt in die digitale Zukunft?
Arizona plant Bitcoin-Reserve: Ein Schritt in die digitale Zukunft? (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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