MINSK / LONDON (IT BOLTWISE) – Belarus hat angekündigt, die geplanten gemeinsamen Militärübungen mit Russland im September zu reduzieren. Diese Entscheidung kommt inmitten wachsender Spannungen in der Region und soll die friedliche Haltung des Landes unterstreichen.

Belarus hat beschlossen, die geplanten Militärübungen mit Russland, die für September angesetzt waren, zu verkleinern. Die Truppenanzahl wird nahezu halbiert, und die Übungen werden von der westlichen Grenze des Landes weiter ins Landesinnere verlegt. Diese Entscheidung wurde von Verteidigungsminister Viktor Khrenin auf dem Telegram-Kanal des Ministeriums bekannt gegeben. General Valery Revenko, Leiter der Abteilung für internationale Zusammenarbeit im Verteidigungsministerium, erklärte auf einem Sicherheitsforum in Bischkek, Kirgisistan, dass die Reduzierung der Truppenstärke Teil der Maßnahmen sei, um die friedliche Haltung von Belarus zu demonstrieren. Belarus, ein enger Verbündeter Moskaus, hatte sein Territorium 2022 als Aufmarschgebiet für die russische Invasion in der Ukraine zur Verfügung gestellt. Dies hat in der Region, insbesondere in der Ukraine, Polen und den baltischen Staaten, Besorgnis über mögliche militärische Aufrüstungen in Belarus ausgelöst. Die Zapad-Übungen, die traditionell Zehntausende von Truppen umfassen, sind eine Machtdemonstration in der Nähe der Grenzen zu NATO- und EU-Ländern. Im Jahr 2021 nahmen rund 200.000 Soldaten an den Übungen teil, die nur wenige Monate vor der russischen Invasion in der Ukraine stattfanden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte kürzlich, dass Russland unter dem Vorwand von Militärübungen in Belarus möglicherweise einen neuen Angriff vorbereite. Solche Übungen seien oft der Beginn neuer Angriffe, sagte er. Die Entscheidung von Belarus, die Übungen zu verkleinern, könnte als Versuch gewertet werden, Spannungen abzubauen und die internationale Gemeinschaft zu beruhigen. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wie sich die Beziehungen zwischen Belarus und Russland in Zukunft entwickeln werden, insbesondere angesichts der geopolitischen Spannungen in der Region.

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