WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben ihre Überwachung lebensmittelbedingter Infektionen erheblich reduziert. Von ursprünglich acht überwachten Infektionen werden nun nur noch zwei aktiv verfolgt. Diese Entscheidung könnte erhebliche Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit und die öffentliche Gesundheit haben.

Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben kürzlich eine drastische Reduzierung ihrer Überwachungsaktivitäten im Bereich der Lebensmittelsicherheit angekündigt. Ursprünglich umfasste das Foodborne Diseases Active Surveillance Network (FoodNet) die aktive Überwachung von acht der häufigsten lebensmittelbedingten Infektionen. Diese umfassten Erreger wie Campylobacter, Cyclospora, Listeria, Salmonellen, Shiga-Toxin-produzierende E. coli (STEC), Shigella, Vibrio und Yersinia. Nun konzentriert sich das Netzwerk nur noch auf die Überwachung von STEC und Salmonellen.
Die Entscheidung, die Überwachung auf nur zwei Infektionen zu beschränken, wurde laut einem Bericht von NBC News stillschweigend getroffen. Ein Mangel an finanziellen Mitteln wird als Hauptgrund für diese Maßnahme genannt. Die Trump-Administration hat in den letzten Jahren erhebliche Kürzungen bei den Bundesbehörden vorgenommen, was auch die CDC betroffen hat. Diese Kürzungen führten zu einem erheblichen Personalabbau und einer Neuausrichtung der Prioritäten.
Obwohl die CDC weiterhin andere Überwachungssysteme wie das National Notifiable Diseases Surveillance System und die Listeria Initiative betreibt, handelt es sich dabei um passive Systeme, die nicht die gleiche aktive Fallidentifikation wie FoodNet bieten. Experten für Lebensmittelsicherheit befürchten, dass diese Kürzungen die Fähigkeit der CDC beeinträchtigen könnten, Trends zu überwachen und schnell auf Ausbrüche zu reagieren.
Die Reduzierung der Überwachung könnte auch dazu führen, dass lebensmittelbedingte Bedrohungen weniger wahrgenommen werden, was wiederum die Notwendigkeit von Lebensmittelsicherheitsvorschriften in Frage stellen könnte. J. Glenn Morris, Direktor des Emerging Pathogens Institute an der University of Florida, äußerte Bedenken, dass diese Entwicklung zu einer Abschwächung der Lebensmittelsicherheitsvorschriften führen könnte.

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