BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Coca-Cola startet eine neue Kampagne, um sich als deutsches Unternehmen zu positionieren und das Vertrauen der Konsumenten zu stärken. Trotz seiner US-amerikanischen Wurzeln betont der Konzern seine lokale Präsenz, um Boykottaufrufen entgegenzuwirken und sich im Wettbewerb zu behaupten.

Coca-Cola hat eine neue Marketingkampagne ins Leben gerufen, die darauf abzielt, das Unternehmen als fest in Deutschland verwurzelt darzustellen. Diese Strategie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem in sozialen Medien vermehrt Boykottaufrufe gegen US-Produkte laut werden. Obwohl Coca-Cola offiziell jeglichen Zusammenhang mit diesen Boykottaufrufen zurückweist, ist die Botschaft klar: Das Unternehmen möchte seine Rolle als bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in Deutschland hervorheben.
Mit 6.500 Mitarbeitern gehört Coca-Cola zu den größten Arbeitgebern der Getränkeindustrie in Deutschland. Die Produktion erfolgt an 13 Abfüllbetrieben und insgesamt 25 Standorten, was bedeutet, dass fast alle in Deutschland verkauften Getränke auch hier hergestellt werden. Lediglich das Getränkekonzentrat wird weiterhin aus den USA importiert. Diese lokale Verankerung soll nun stärker ins Bewusstsein der Konsumenten gerückt werden.
Die Kampagne greift eine Wissenslücke auf, die durch eine Umfrage des Marktforschers Civey aufgedeckt wurde: Viele Konsumenten glauben fälschlicherweise, dass die Getränke importiert werden. Ein Viertel der Befragten wusste nicht, dass die Produktion überwiegend in Deutschland stattfindet, und zwei Drittel unterschätzten den Anteil massiv. Diese Fehleinschätzung soll durch die neue Werbestrategie korrigiert werden.
Experten sehen in der Kampagne ein Signal, den US-Ursprung von Coca-Cola bewusst zu relativieren. Markenstratege Jan Dirk Kemming betont, dass Coca-Cola längst eine globale Marke sei, die an vielen Orten entsteht. Produkte wie Fanta haben sogar eine nachweislich deutsche Komponente. Die regionale Verankerung und das Employer Branding sind daher konsequente Schritte, um das Vertrauen der Konsumenten zu sichern und Boykottstimmungen abzufedern.

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