LONDON (IT BOLTWISE) – Corsair präsentiert mit dem Xeneon Edge einen innovativen Touchscreen, der als zweiter Bildschirm oder als Plattform für Widgets und Apps dient. Doch wie nützlich ist dieses Gadget wirklich? Ein Testbericht gibt Aufschluss über die Vor- und Nachteile des neuen Geräts.

Der Corsair Xeneon Edge ist ein neuartiger 14,5-Zoll-Touchscreen, der sich durch sein ungewöhnliches Format und seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten auszeichnet. Mit einem Seitenverhältnis von 32:9 und einer Auflösung von 2.560 x 720 Pixeln bietet er eine interessante Alternative zu herkömmlichen Monitoren. Corsair bewirbt das Gerät als transformativ und verlangt dafür einen Preis von 260 Euro, was dem Preis eines regulären Monitors entspricht.
Die Montage des Xeneon Edge ist flexibel gestaltet. Er kann entweder intern im Gehäuse an Halterungen für 360-mm-Radiatoren befestigt oder dank Magneten an Metalloberflächen wie einem Netzteil-Shroud angebracht werden. Alternativ lässt sich der Bildschirm über Montagepunkte an einer Universalhalterung oder einem Schwenkarm befestigen. Diese Flexibilität ermöglicht eine Nutzung sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Ausrichtung.
In der Praxis zeigt sich jedoch, dass der Mehrwert des Touchscreens begrenzt ist. Als separater Bildschirm reduziert sich der Nutzen, da der Mauszeiger bei Berührung des Displays auf die angetippte Stelle springt und anschließend zurückgeführt werden muss. Corsairs Software iCUE bietet hier Unterstützung, indem sie den Mauszeiger zurücksetzt und eine ordentliche Nutzung ermöglicht. Dennoch bleibt die Bedienung umständlich, da viele Funktionen schneller über Hotkeys der Tastatur abgewickelt werden können.
Der Xeneon Edge bietet zwei Betriebsarten: Zum einen kann er als zusätzlicher Bildschirm über die Windows-Einstellungen konfiguriert werden, zum anderen lässt er sich über iCUE steuern. In diesem Fall teilt die Software den Bildschirm in drei Zonen, die mit Widgets belegt werden können. Aktuell lassen sich darüber Medienplayer, Audiolautstärke, Uhrzeit, Windows-Benachrichtigungen und Systeminformationen steuern. Corsair plant, das Gerät zukünftig durch Widget-Updates funktional wie ein Elgato Stream Deck einsetzbar zu machen.
Insgesamt bleibt der Nutzen des Xeneon Edge jedoch begrenzt. Als modisches Accessoire kann er den Schreibtisch verschönern, doch als Eingabefeld im normalen Arbeitsalltag bietet er keinen signifikanten Vorteil gegenüber einem zweiten Monitor. Der Xeneon Edge ist somit eher ein Nischenprodukt, das sich für spezifische Anwendungen eignet, bei denen ein kleiner Zusatzbildschirm benötigt wird.

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