FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Der DAX erlebte am Mittwoch einen weiteren Verlusttag und fiel zeitweise unter die Marke von 24.000 Punkten. Trotz eines leichten Anstiegs zum Handelsende bleibt die Unsicherheit unter den Anlegern bestehen, insbesondere im Vorfeld der Quartalszahlen von NVIDIA. Die Zurückhaltung der Investoren zeigt sich auch in den Kursabschlägen bei Commerzbank und Deutsche Bank.

Der DAX, Deutschlands führender Aktienindex, geriet am Mittwoch erneut unter Druck und fiel zeitweise unter die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten. Zum Handelsende konnte er sich leicht erholen und schloss mit einem Minus von 0,44 Prozent bei 24.046,21 Punkten. Diese Entwicklung markiert den dritten Verlusttag in Folge, was die Nervosität der Anleger widerspiegelt, die auf die bevorstehenden Quartalszahlen von NVIDIA warten.
Die Zurückhaltung der Investoren ist spürbar, da die Handelsimpulse derzeit rar gesät sind. Finanzmarktexperte Andreas Lipkow betont, dass die wenigen verfügbaren Nachrichten und Ereignisse umso stärker fokussiert werden. Seit Jahresbeginn hat der DAX trotz der jüngsten Verluste immer noch ein Plus von fast 21 Prozent erzielt, was ihn im Vergleich zu anderen großen Börsenindizes in eine starke Position bringt.
Im Bankensektor mussten die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank deutliche Verluste hinnehmen, nachdem die US-Investmentbank Goldman Sachs beide Titel herabgestuft hatte. Analyst Chris Hallam bleibt jedoch optimistisch für den europäischen Bankensektor. Auch die Aktien von HOCHTIEF litten unter Gewinnmitnahmen, nachdem die Landesbank Baden-Württemberg ihre Kaufempfehlung für den Baukonzern gestrichen hatte.
Ein Lichtblick war der Sportwagenbauer Porsche AG, dessen Aktien um 0,7 Prozent zulegten. Medienberichte, dass Oliver Blume seinen Chefposten aufgeben könnte, um sich auf die Führung des Mutterkonzerns Volkswagen zu konzentrieren, wurden von Investoren positiv aufgenommen. Die Aktien von Volkswagen hingegen verloren 1,1 Prozent. Auch adidas konnte mit einem Plus von 0,6 Prozent zulegen, nachdem positive Geschäftszahlen des britischen Unternehmens JD Sports Fashion bekannt wurden.


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