WIESBADEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Einfuhrpreise in Deutschland sind im Juli weiter gesunken, was vor allem auf die günstigeren Energiekosten zurückzuführen ist. Im Vergleich zum Vorjahr fielen die Preise um 1,4 Prozent, wobei insbesondere Rohöl und Mineralölerzeugnisse deutlich billiger wurden. Diese Entwicklung könnte sich positiv auf die Verbraucherpreise auswirken, die im Juli bei 2,0 Prozent lagen.

Die Einfuhrpreise in Deutschland haben im Juli einen weiteren Rückgang verzeichnet, was maßgeblich auf die gesunkenen Energiekosten zurückzuführen ist. Laut dem Statistischen Bundesamt sanken die Preise für importierte Güter im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent. Diese Entwicklung übertraf die Erwartungen von Volkswirten, die lediglich einen Rückgang von 1,2 Prozent prognostiziert hatten.
Besonders stark fiel der Preisrückgang bei importierter Energie ins Gewicht, die sich um 12,5 Prozent verbilligte. Rohöl und Mineralölerzeugnisse waren dabei die Haupttreiber dieser Entwicklung, mit Preisrückgängen von 22,7 Prozent beziehungsweise 12,9 Prozent. Im Gegensatz dazu stiegen die Preise für importierten elektrischen Strom erheblich an, was das Bundesamt mit einem Preissprung von 30,5 Prozent angibt.
Ohne die Berücksichtigung der Energiepreise sanken die Einfuhrpreise im Jahresvergleich nur um 0,2 Prozent. Dies zeigt, wie stark die Energiepreise die Gesamtentwicklung beeinflussen. Lässt man Erdöl und Mineralölerzeugnisse außen vor, lag der Importpreisindex 0,3 Prozent unter dem Stand von Juli 2024.
Die Einfuhrpreise haben einen direkten Einfluss auf die Verbraucherpreise, die wiederum die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) beeinflussen. Im Juli lag die Inflation in Deutschland bei 2,0 Prozent, was dem mittelfristigen Zielwert der EZB entspricht. Die aktuellen Entwicklungen könnten daher auch Auswirkungen auf die zukünftige Inflationsrate und die geldpolitischen Entscheidungen der EZB haben.

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