BRÜSSEL / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Europäische Union hat die Ablehnung von Importen aus China drastisch erhöht, insbesondere bei Gesundheits- und Elektronikprodukten. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Einhaltung der strengen Sicherheits- und Umweltstandards der EU zu gewährleisten. Die Zahl der abgelehnten Importe stieg um 180 Prozent im Vergleich zu 2022, was erhebliche Auswirkungen auf den Handel zwischen der EU und China haben könnte.

Die Europäische Union hat in den letzten Jahren ihre Kontrollen von Importen aus China erheblich verschärft. Im Jahr 2024 verzeichnete die EU einen Anstieg der abgelehnten Importe um 180 Prozent im Vergleich zu 2022, was auf eine verstärkte Überprüfung der Einhaltung von Sicherheits- und Umweltstandards zurückzuführen ist. Besonders betroffen sind Gesundheitsprodukte sowie Elektronik- und Technologieartikel, die nicht den strengen Anforderungen der EU entsprechen.
Die europäische Zollbehörde hat ihre Inspektionsmaßnahmen intensiviert, um sicherzustellen, dass alle importierten Waren den festgelegten Standards entsprechen. Dies umfasst sowohl die Überprüfung von Dokumenten als auch physische Inspektionen und Labortests. Trotz dieser Maßnahmen werden nur 0,0082 Prozent aller importierten Artikel tatsächlich überprüft, was auf die Notwendigkeit weiterer Kontrollen hinweist.
Die Auswirkungen dieser strengen Kontrollen sind weitreichend. China, das Land mit den meisten abgelehnten Importen, könnte durch diese Maßnahmen erhebliche Handelsverluste erleiden. Die USA und Großbritannien folgen mit deutlich geringeren Zahlen an abgelehnten Produkten. Diese Entwicklung könnte zu Spannungen im internationalen Handel führen und die Beziehungen zwischen der EU und China belasten.
Experten fordern eine Harmonisierung der Kontrollen innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten, um eine einheitliche Handhabung der Importüberprüfungen zu gewährleisten. Der Bericht der Europäischen Kommission hebt die Notwendigkeit hervor, die Kontrollen weiter zu intensivieren, um die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten und den Binnenmarkt zu schützen.

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