PARIS / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Finanzskandal um die französische Modekette Kiabi zieht weite Kreise. Über 100 Millionen Euro sollen veruntreut worden sein, und die Ermittlungen erstrecken sich mittlerweile über mehrere Länder. Im Zentrum der Untersuchungen steht die ehemalige Finanzchefin, die ein luxuriöses Leben führte und Gelder auf Konten in Deutschland und der Türkei umleitete.

Der Finanzskandal bei der französischen Modekette Kiabi hat sich zu einem internationalen Fall entwickelt, der die Justiz in mehreren Ländern beschäftigt. Über 100 Millionen Euro sollen veruntreut worden sein, und die Ermittlungen konzentrieren sich auf die ehemalige Finanzchefin des Unternehmens. Diese steht im Verdacht, die Gelder auf ein Konto bei der Volksbank Düsseldorf Neuss umgeleitet zu haben, bevor sie letztlich in der Türkei verschwanden.
Die Ermittler haben herausgefunden, dass die Ex-Managerin zuletzt in der Luxusbranche Floridas tätig war und ein ausschweifendes Leben führte, das sie offen in sozialen Netzwerken präsentierte. Ihre spektakuläre Festnahme erfolgte bei der Landung mit einem Privatjet auf Korsika, wobei Schmuck und Luxusgüter im Wert von über 500.000 Euro beschlagnahmt wurden.
Während die französischen Behörden weiterhin nach den verschwundenen Millionen suchen, hat Kiabi auch in den USA rechtliche Schritte eingeleitet, um an Immobilien heranzukommen, die mutmaßlich mit den unrechtmäßig erlangten Geldern erworben wurden. Diese umfassen Berichten zufolge ein Penthouse, eine Villa und wertvolle Kunstobjekte.
Auch die deutsche Justiz ist aktiv geworden. Die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf untersucht den Fall unter den Aspekten von Betrug, Urkundenfälschung und Untreue. Die Volksbank selbst hat rechtliche Schritte eingeleitet, nachdem sie mit massiven Forderungen konfrontiert wurde. Die Suche nach internationalem Vermögen der Verdächtigen erfordert weiterhin intensive Ermittlungsarbeit.

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