BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Das Berliner Startup Fyta hat trotz eines geplatzten Millionen-Deals in der TV-Show ‘Die Höhle der Löwen’ große Pläne. Mit einem technologischen Vorsprung und wachsender Nachfrage von Investoren plant das Unternehmen, seine innovativen Pflanzen-Tracker weiterzuentwickeln und neue Märkte zu erschließen.

Das Berliner Startup Fyta hat kürzlich für Aufsehen gesorgt, als es in der beliebten TV-Show ‘Die Höhle der Löwen’ einen Millionen-Deal anstrebte. Trotz des geplatzten Deals mit den Investoren Janna Ensthaler und Carsten Maschmeyer zeigt sich die Gründerin Claudia Nassif optimistisch. Fyta plant, seine innovative Technologie, die Pflanzen mit Hilfe von Sensoren und einer App zum ‘Sprechen’ bringt, weiter auszubauen. Diese Technologie misst das Wohlbefinden von Pflanzen durch die Erfassung von Bodenfeuchte, Nährstoffen und Temperatur.
Die Idee, Pflanzen mit Technologie zu vernetzen, entstand bereits 2018, als Nassif als Finanzdiplomatin für die Weltbank tätig war. Die Sensoren von Fyta senden ihre Daten an eine Künstliche Intelligenz, die mit jeder Nutzung dazulernt. Diese stetig wachsende Datenbasis könnte langfristig von großem Wert sein, insbesondere für Klimaforscher, Versicherungen und den Agrarsektor. Trotz des geplatzten Deals ist das Interesse an Fyta ungebrochen, und das Unternehmen plant, seine Produkte weiterzuentwickeln.
Fyta hat bereits über 40.000 Geräte verkauft und einen Umsatz von 1,3 Millionen Euro in zwei Jahren erzielt. Die Firma wurde mit 10 Millionen Euro bewertet, was sie zum höchstbewerteten Startup in 18 Staffeln der Show macht. Die Sensoren sind nicht nur für Hobbygärtner interessant, sondern auch für Unternehmen und Forscher, die präzise Umweltdaten benötigen. Laut Branchenexperten hat Fyta einen technologischen Vorsprung von drei bis fünf Jahren gegenüber internationalen Konkurrenten.
In der Zukunft plant Fyta, neue Sensoren für verschiedene Pflanzentypen zu entwickeln und die App um neue Funktionen zu erweitern. Diese sollen die Pflege von Pflanzen im Team erleichtern, wie es bereits im Fyta-Büro mit rund 250 Pflanzen praktiziert wird. Die Gründerin betont, dass die Teilnahme an der TV-Show nicht nur der Sichtbarkeit diente, sondern dass echtes Interesse an einer Zusammenarbeit bestand. Trotz der gescheiterten Verhandlungen bleibt Fyta auf Wachstumskurs und sieht sich gut gerüstet für die kommenden Herausforderungen.

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