FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat im ersten Halbjahr 2023 ihren Gewinn vor Steuern um fast 11 Prozent gesteigert und verfolgt ehrgeizige Ziele für das kommende Jahr. Trotz der Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt zeigt sich die Bank optimistisch und plant, ein nahezu rekordverdächtiges Jahresergebnis für 2024 zu erreichen. Ein möglicher Übernahmeplan der Wiesbadener Aareal Bank könnte die strategische Ausrichtung der Helaba weiter stärken.

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat im ersten Halbjahr 2023 beeindruckende Ergebnisse erzielt, indem sie ihren Gewinn vor Steuern um fast 11 Prozent auf 458 Millionen Euro steigern konnte. Diese positive Entwicklung wird durch einen Anstieg der Provisionserträge und eine Reduzierung der Rückstellungen für mögliche Kreditausfälle unterstützt. Der Überschuss nach Steuern verbesserte sich um etwa 15 Prozent auf 342 Millionen Euro, was die Bank auf einen vielversprechenden Wachstumspfad für die kommenden Jahre bringt.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung im Markt für gewerbliche Immobilien, der trotz herausfordernder Bedingungen positive Signale zeigt. Das Neugeschäft in diesem Sektor wuchs auf 3,0 Milliarden Euro, verglichen mit 1,9 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Diese Erholung deutet darauf hin, dass der Markt sich langsam an die veränderten Bedingungen anpasst, wie etwa den anhaltenden Trend zu Homeoffice-Lösungen, der die Nachfrage nach Büroflächen in vielen Ländern gedämpft hat.
Vorstandschef Thomas Groß bekräftigte, dass auch für 2025 mit einem stabilen Vorsteuergewinn zu rechnen sei, wenngleich dieser leicht unter dem Vorjahresniveau liegen könnte. Mittelfristig strebt die Helaba jedoch einen Vorsteuergewinn von über einer Milliarde Euro an, was die Ambitionen der Bank unterstreicht, ihre Marktposition weiter zu festigen und auszubauen.
In der Branche kursieren zudem Berichte, dass die Helaba eine Übernahme der Wiesbadener Aareal Bank in Betracht zieht. Diese strategische Entscheidung könnte der Helaba helfen, ihre Marktstellung im Immobiliensektor weiter zu stärken und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Offizielle Stellungnahmen der beiden Unternehmen stehen jedoch noch aus, was Raum für Spekulationen lässt.
Die Helaba zeigt sich trotz der Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt optimistisch und setzt auf eine langfristige Wachstumsstrategie. Die positiven Signale aus dem gewerblichen Immobiliensektor und die möglichen strategischen Übernahmen könnten der Bank helfen, ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen und ihre Position als führende Landesbank in Deutschland zu festigen.

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