NEW YORK (IT BOLTWISE) – Auf einer Modenschau in New York führte die Luxus-Manufaktur Louis Vouitton zwei Handtaschen mit hochauflösenden Displays vor. Damit nähern sich zwei Accessoires einander an, die die meisten Frauen herumtragen: Handtasche und Smartphone.

Auf der New Yorker Modenschau „Cruise 2020“ zeigte die exklusive Modemarke zwei Handtaschen mit integrierten AMOLED-Displays (organischen Leuchtdioden). Die Displays haben die stattliche Auflösung von 1920 x 1440 und wurden während der Show mit Filmsequenzen von städtischen Szenen gespeist.

Die größere der beiden vorgeführten Taschen hat zwei Displays nebeneinander. Die kleine Tasche verfügt über ein Display auf jeder Seite, wobei die Screens durch ihre gewölbte Form zu den rundlichen Konturen der Tasche passen. Louis Vuitton selbst beschreibt die Handtaschen als „Prototypen einer modernen Fusion aus Technik und Handwerk“.

Die Displays für die Handtaschen stammen von Royole, wie der chinesische Hersteller über Twitter bekanntgab. Die Idee, ein flexibles Display in eine Handtasche einzuarbeiten, ist nicht völlig neu. Royole hatte eine solche Tasche mit integriertem Display als Prototyp auf der US-Messe CES 2019 ausgestellt. Royole war Ende 2018 mit einer anderen Neuheit bekannt geworden: Die Chinesen haben mit dem „FlexPai“ das erste faltbare Smartphone auf den Markt gebracht – noch vor Samsung mit seinem problembehafteten Galaxy Fold.

Taschen von Louis Vuitton wurden in New York mit einem und zwei Displays gezeigt.
Taschen von Louis Vuitton wurden in New York mit einem und zwei Displays gezeigt. (Bild: LV)




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