SEATTLE (IT BOLTWISE) – Vor einem Jahr hat Microsoft das Programm „AI for Accessability“ ins Leben gerufen. Gerade hat der IT-Konzern sieben Start-ups und Institute benannt, die von finanzieller Unterstützung und kostenlosen Cloudservices profitieren werden. Für neue Projekte ist das Programm weiterhin offen.

Mit seinem Programm AI for Accessability Grants fördert Microsoft Einzelentwickler sowie Teams, die Behinderte bei der Kommunikation, der Jobsuche oder dem Alltag mit technischen Mitteln unterstützen. Geboten werden Services von Azure, finanzielle Unterstützung beim Sammeln von Daten sowie fachliche Beratung durch KI-Experten von Microsoft. Das mit 25 Mio. USD ausgestattete Programm wurde im Mai 2018 gestartet und läuft fünf Jahre. Die aktuell sieben Preisträger wurden aus Anlass des Global Accessability Awareness Days am 16. Mai 2019 benannt.

Einer der Preisträger ist Our Ability vom Gründer John Robinson. Der wurde mit unvollständigen Gliedmaßen geboren und kennt darum die Probleme, als Behinderter eine Anstellung zu finden. Mit seiner im Aufbau befindlichen Jobbörse will er Unternehmen und arbeitssuchende Behinderte zusammenführen. Das Startup Pison richtet sich an Personen, die eine Maus oder ein Trackpad schwer benutzen können. Für die soll ein spezielles Armband diese Funktion übernehmen.

Voiceitt ist eine Spracherkennungs-Software für Personen, deren Sprache schwer zu verstehen ist. Die Entwickler wollen damit zum Beispiel Personen helfen, deren Aussprache durch einen Gehirnschlag beeinträchtigt ist. Weitere Preise gehen an die Universitäten von Sydney, Birmingham und Berkley sowie die Einrichtung „Massachusetts Eye and Ear“.

Smartphones und Computer können Behinderten das Leben erleichtern.
Smartphones und Computer können Behinderten das Leben erleichtern. (Bild: FirmBee/Pixabay)




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