MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Eine kürzlich durchgeführte Online-Umfrage von t-online zur Kaufbereitschaft von Tesla-Fahrzeugen hat unerwartete Wendungen genommen. Die Umfrage, die ursprünglich ein klares Bild der öffentlichen Meinung zu Elon Musks politischen Aktivitäten zeichnete, wurde aufgrund von Manipulationsverdacht gestoppt.

Die Umfrage von t-online, die die Frage stellte, ob Nutzer weiterhin einen Tesla kaufen würden, erlebte eine dramatische Wendung. Ursprünglich hatten 94 Prozent der Teilnehmer angegeben, dass sie auf keinen Fall ein Tesla-Fahrzeug kaufen würden. Doch innerhalb weniger Tage änderte sich das Bild drastisch, als plötzlich 70 Prozent der Stimmen positiv ausfielen.
Eine interne Untersuchung von t-online ergab, dass 253.000 der abgegebenen Stimmen von nur zwei IP-Adressen in den USA stammten. Diese Entdeckung deutet auf eine mögliche Manipulation der Umfrage hin. Die Diskrepanz zwischen der Anzahl der Artikelaufrufe und der Abstimmungen verstärkte den Verdacht weiter.
Der Link zur Umfrage wurde auf verschiedenen sozialen Netzwerken, einschließlich X, vielfach geteilt, was zu einer erheblichen Zunahme der Zugriffe führte. Elon Musk selbst teilte den Link, was innerhalb von zwei Stunden zu 2,8 Millionen Aufrufen führte. Diese virale Verbreitung könnte die Ergebnisse beeinflusst haben, doch die Entscheidung, die Umfrage zu stoppen, basierte hauptsächlich auf den verdächtigen Stimmen von nur zwei IP-Adressen.
Das Phänomen der Manipulation von Online-Umfragen ist nicht neu. Bereits im Mai hatte die CDU eine Umfrage zum Verbrenner-Aus gestoppt, da auch hier massive Manipulationen vermutet wurden. In beiden Fällen spielten soziale Medien eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung der Umfragen und der Mobilisierung von Stimmen.
Die Frage, wie sich die politischen Aktivitäten von Elon Musk auf das Image von Tesla auswirken, bleibt relevant. Trotz der nicht repräsentativen Natur solcher Umfragen werfen sie ein Licht auf die Polarisierung, die das Thema Auto im Internet hervorruft. Die Manipulation von Umfragen zeigt jedoch die Herausforderungen auf, denen sich Plattformen bei der Erfassung authentischer Meinungen gegenübersehen.
Die Ereignisse um die t-online-Umfrage verdeutlichen die Notwendigkeit, Mechanismen zur Sicherstellung der Integrität von Online-Umfragen zu entwickeln. Solche Maßnahmen könnten helfen, die Glaubwürdigkeit von Umfragen zu wahren und die öffentliche Meinung besser zu reflektieren.


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