WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – In einer überraschenden Wendung hat die US-Regierung beschlossen, die Empfehlung für Covid-Impfungen bei gesunden Kindern und schwangeren Frauen zurückzuziehen. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Wandel in der Gesundheitspolitik, die seit Beginn der Pandemie darauf abzielte, alle Bevölkerungsgruppen zu schützen.

Die jüngste Entscheidung der US-Regierung, die Covid-Impfempfehlung für gesunde Kinder und schwangere Frauen aufzuheben, hat in der Gesundheitsbranche für Aufsehen gesorgt. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. verkündete, dass die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) ihre langjährige Richtlinie ändern werden, die bisher eine Impfung für Kinder ab sechs Monaten vorsah. Diese Änderung betrifft auch die Empfehlung für schwangere Frauen, die bisher als besonders gefährdet galten.
Die Entscheidung wurde von einigen Experten scharf kritisiert, da sie die Risiken für Säuglinge und schwangere Frauen, die an Covid erkranken könnten, nicht ausreichend berücksichtigt. Dr. Denise Jamieson, Mitglied des Immunisierungskomitees des American College of Obstetricians and Gynecologists, betonte, dass schwangere Frauen ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe und Komplikationen haben. Die Impfung biete nicht nur Schutz für die Mütter, sondern auch für die ungeborenen Kinder.
Die CDC hatte bisher empfohlen, dass alle Amerikaner ab sechs Monaten geimpft werden sollten. Diese Empfehlung basierte auf umfangreichen Studien und Daten, die die Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe belegten. Die neue Entscheidung von Gesundheitsminister Kennedy, die ohne die übliche Beratung durch CDC-Experten getroffen wurde, wirft Fragen zur zukünftigen Impfstrategie auf.
Ein weiterer Aspekt dieser Entscheidung betrifft die Versicherungsdeckung für die Impfungen. Da die Empfehlung der CDC oft als Grundlage für die Versicherungsleistungen dient, könnte die Änderung dazu führen, dass die Kosten für Impfungen nicht mehr von den Versicherungen übernommen werden. Dies könnte insbesondere Familien mit niedrigem Einkommen betreffen, die auf staatliche Programme angewiesen sind.
Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die Impfraten in den USA bereits rückläufig sind. Laut Daten von KFF haben nur etwa 20 Prozent der Kinder im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren mindestens eine Dosis des Covid-Impfstoffs erhalten. Bei schwangeren Frauen liegt die Quote noch niedriger, was teilweise auf Fehlinformationen über die Sicherheit der Impfstoffe zurückzuführen ist.
Die Auswirkungen dieser Entscheidung auf die öffentliche Gesundheit sind noch unklar. Während einige Experten die Entscheidung als überfällig betrachten, da die Risiken für gesunde Kinder als gering eingeschätzt werden, warnen andere vor den möglichen Folgen für die am stärksten gefährdeten Gruppen. Die Diskussion über die richtige Impfstrategie wird sicherlich weitergehen, während die Welt sich auf mögliche zukünftige Pandemien vorbereitet.

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