BIRMINGHAM (IT BOLTWISE) – Für Akkuzellen mit reduzierter Ladekapazität plant Nissan ein zweites Leben als Stromversorgung für Campingfahrzeuge. Bis zu eine Woche soll das restliche Speichervermögen der ausgedienten Stromspeicher reichen.

Als Nissan Roam hat der japanische Autohersteller tragbare Speichereinheiten vorgestellt, die mit Lithium-Ionen-Akkuzellen von Elektroautos wie dem Nissan Leaf bestückt werden sollen. Die Speicherkapazität dieser Akkus beträgt laut Nissan bis zu 700 Wh. Das soll genügen, um Verbraucher wie Licht und Fernsehen etwa eine Woche mit Strom zu versorgen – wenn die Akkueinheit mit einem optionalen Solarpanel mit 400 W kombiniert wird.

Die Camper sind für diese Zeit unabhängig von Campingplätzen mit Stromanschluss, sofern E-Geräte versorgt werden sollen. Das Nachladen des Akkus über die Steckdose erfolgt nach Angabe von Nissan in einer Stunde, mit dem Solarpanel in zwei bis vier Stunden.

Vorgestellt wurde der Camper zusammen mit dem Nissan x Opus Camper. Dafür wurde ein faltbarer Camper des Herstellers Opus zur Demonstration mit den Recycling-Akkus von Nissan ausgestattet. Diese Akkueinheit liefert 230 V und 12 V Spannung. Der Camper mit dem Nissan-Akku wird vorgestellt auf der „Caravan, Camping and Motorhome Show“ im britischen Birmingham vom 19. bis 24. Februar 2019. Über Verfügbarkeit und Preise des Akkus macht Nissan keine Angaben. Die Preise für den Camper von Opus beginnen bei 15.999 Pfund (18.272 Euro).

Mit den Speicherzellen ausgedienter Autoakkus will Nissan Camper versorgen.
Mit den Speicherzellen ausgedienter Autoakkus will Nissan Camper versorgen. (Bild: Nissan)




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