SAN FRANCISCO / LONDON (IT BOLTWISE) – NVIDIA-CEO Jensen Huang bleibt optimistisch, was das Wachstumspotenzial im Bereich der Künstlichen Intelligenz betrifft. Trotz eines verhaltenen Umsatzprognose für das dritte Quartal sieht Huang eine Expansion des Marktes in einen Multi-Billionen-Dollar-Bereich in den nächsten fünf Jahren. Die Nachfrage nach KI-Chips bleibt stark, auch wenn der Markt Anzeichen von Ermüdung zeigt.

Der CEO von NVIDIA, Jensen Huang, hat kürzlich die Bedenken über ein mögliches Ende des Booms bei der Nachfrage nach KI-Chips zurückgewiesen. Er sieht weiterhin erhebliche Wachstumschancen in diesem Bereich und prognostiziert, dass der Markt für KI-Infrastruktur bis zum Ende des Jahrzehnts auf drei bis vier Billionen Dollar anwachsen könnte. Diese optimistische Einschätzung kommt trotz einer eher enttäuschenden Umsatzprognose für das dritte Quartal, die die Aktien des Unternehmens um 1,56 % auf 178,77 US-Dollar im vorbörslichen Handel sinken ließ.
Ein wesentlicher Faktor für die Unsicherheit in der Umsatzprognose ist der Ausschluss potenzieller Einnahmen aus China, was die anhaltenden Handelskonflikte zwischen den USA und China widerspiegelt. Huang versuchte, die Investoren zu beruhigen, die durch Anzeichen eines verlangsamten Wachstums bei dem Chip-Hersteller verunsichert waren. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach NVIDIAs KI-Chips stark, insbesondere von großen Technologieunternehmen und Rechenzentrumsbetreibern, den sogenannten Hyperscalern.
Huang betonte, dass die technologischen Fortschritte von NVIDIA es den Kunden ermöglichen, immer größere Datenmengen mit weniger Energie zu verarbeiten. Er wies darauf hin, dass die Nachfrage nach den neuesten High-End-Chips des Unternehmens, den Blackwell-Chips, bereits bis 2026 weitgehend gesichert ist. Auch die älteren Hopper-Prozessoren finden weiterhin reißenden Absatz. Diese Entwicklungen unterstreichen die anhaltende Bedeutung von NVIDIAs Produkten im Bereich der Künstlichen Intelligenz.
Marktbeobachter wie Matt Orton von Raymond James Investment Management sehen in der anhaltenden Nachfrage nach NVIDIAs Produkten ein Zeichen für die Robustheit des KI-Marktes. Trotz der jüngsten Anzeichen von Marktüberhitzung, wie sie von OpenAI-CEO Sam Altman geäußert wurden, bleibt NVIDIA optimistisch. Die Investitionen in KI-Infrastruktur und die Nachfrage nach leistungsfähigen Chips könnten in den kommenden Jahren weiter zunehmen, was das Unternehmen in eine starke Position versetzt, um von diesem Wachstum zu profitieren.


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