OETTINGEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Tarifkonflikt bei der Oettinger-Brauerei spitzt sich zu. Die Gewerkschaft NGG hat der Geschäftsführung eine freiwillige Schlichtung angeboten, um die festgefahrenen Verhandlungen zu lösen. Sollte bis Ende der Woche kein Durchbruch erzielt werden, drohen ab dem 8. September erneute Arbeitskampfmaßnahmen.

Der Tarifkonflikt bei der Oettinger-Brauerei hat eine neue Wendung genommen, nachdem die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) der Geschäftsführung eine freiwillige Schlichtung angeboten hat. Die Beschäftigten, die zuletzt in einem Warnstreik waren, sollen mit der Frühschicht am Montag die Arbeit wieder aufnehmen, während die Schlichtungsgespräche vorbereitet werden. Die NGG hofft auf eine schnelle Lösung, um die Arbeitsbedingungen der 880 Beschäftigten an den vier Standorten zu verbessern.
Die Oettinger-Brauerei, bekannt für ihre preisgünstigen Biere, steht wie viele andere deutsche Brauereien unter Druck. Sinkende Absatzzahlen und die geplante Schließung der Zweigbrauerei in Braunschweig, wo 130 Mitarbeiter beschäftigt sind, verschärfen die Situation. Die Gewerkschaft wirft der Geschäftsführung vor, unzumutbare Einschnitte zu planen, während diese den Arbeitnehmervertretern Realitätsverlust vorwirft.
Am Hauptsitz in Oettingen sowie an den Standorten Mönchengladbach, Braunschweig und Walldorf haben in den letzten Tagen zahlreiche Beschäftigte für einen fairen Tarifabschluss demonstriert. Die Proteste verdeutlichen die Unzufriedenheit der Belegschaft mit den aktuellen Verhandlungen. Die NGG hat angekündigt, bei ausbleibendem Fortschritt bis Ende der Woche die Arbeitskampfmaßnahmen wieder aufzunehmen und zur Urabstimmung aufzurufen.
Die Brauerei sieht sich mit den Herausforderungen der Branche konfrontiert, die durch veränderte Konsumgewohnheiten und wirtschaftliche Unsicherheiten geprägt ist. Die Schließung der Braunschweiger Brauerei ist Teil einer Strategie, die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Dennoch bleibt die Frage, wie die Geschäftsführung und die Gewerkschaft einen Kompromiss finden können, der sowohl die wirtschaftlichen Anforderungen als auch die Interessen der Beschäftigten berücksichtigt.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um eine Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Beide Seiten sind gefordert, konstruktive Lösungen zu finden, um die Zukunft der Oettinger-Brauerei und ihrer Mitarbeiter zu sichern. Die Bereitschaft zur Schlichtung könnte ein erster Schritt in Richtung einer einvernehmlichen Lösung sein, die den Fortbestand des Unternehmens und die Arbeitsplätze sichert.

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