TOKIO / LONDON (IT BOLTWISE) – Ripple hat mit einer neuen Live-Demo seiner Zahlungsplattform die Diskussion über grenzüberschreitende Transaktionen neu belebt. Durch die Nutzung von XRP als Liquiditätsbrücke ermöglicht die Plattform nahezu sofortige und kostengünstige Abwicklungen zwischen Fiat- und digitalen Währungen, was die Ineffizienzen traditioneller Systeme wie SWIFT umgeht.

Ripple hat mit seiner neuesten Innovation, einer Live-Demonstration der Ripple Payments Plattform, die Diskussion über grenzüberschreitende Transaktionen neu definiert. Durch die Nutzung von XRP als Liquiditätsbrücke ermöglicht die Plattform nahezu sofortige und kostengünstige Abwicklungen zwischen Fiat- und digitalen Währungen, wodurch die Ineffizienzen traditioneller Systeme wie SWIFT umgangen werden. Dies ist nicht nur ein technisches Upgrade, sondern ein strategischer Schachzug, der XRP als Rückgrat einer neuen Finanzinfrastruktur positioniert.
Die Demo hebt den einzigartigen Wert von XRP hervor: Es fungiert als neutraler Vermittler, der nahtlose Konvertierungen zwischen Stablecoins und Fiat ohne Zwischenhändler oder zusätzliche Gebühren ermöglicht. Für Institutionen bedeutet dies ein reduziertes Gegenparteirisiko und eine geringere operative Komplexität. Ein Beispiel dafür ist Ripple USD (RLUSD), der Stablecoin im Zentrum dieses Ökosystems. Durch die Verankerung globaler Transfers an RLUSD und die Nutzung von XRP für sofortige Liquidität schafft Ripple ein einheitliches Framework, das traditionelle Finanzen, Unternehmenszahlungen und DeFi verbindet.
Diese Herangehensweise gewinnt bereits an Bedeutung. Das japanische Unternehmen Gumi hat kürzlich 2,5 Milliarden Yen (17 Millionen US-Dollar) in XRP investiert, um eine Infrastruktur für grenzüberschreitende Zahlungen aufzubauen, wobei der Nutzen über der Spekulation steht. Gleichzeitig hat Ripples On-Demand Liquidity (ODL) Service im zweiten Quartal 2025 ein Volumen von 1,3 Billionen US-Dollar verarbeitet und unterstützt über 300 Finanzinstitute. Diese Zahlen sind nicht nur beeindruckend, sondern signalisieren einen Wandel in der Wahrnehmung von Blockchain durch Institutionen: nicht als spekulatives Werkzeug, sondern als skalierbare Lösung.
Ripples CTO, David Schwartz, betont, dass Institutionen zunehmend offen für On-Chain-Transaktionen sind, insbesondere in regulierten Umgebungen. Dies ist entscheidend, denn jahrelang hinderte der Mangel an rechtlicher Klarheit rund um XRP die Akzeptanz. Doch nach der SEC-Klage beschleunigen Ripples Partnerschaften mit Zentralbanken und Überweisungsfirmen. Beispielsweise stützen sich sowohl der von der Regierung von Palau unterstützte Stablecoin (PSC) als auch Bhutans digitaler Ngultrum auf die Infrastruktur von XRP, was es zu einem zentralen Element in der Ära der CBDCs macht.
Ripple zielt nicht nur auf Banken ab, sondern umwirbt auch DeFi. Der kürzliche Start von RLUSD auf Aaves Horizon RWA Market markiert einen entscheidenden Schritt zur Integration von XRPs Liquidität in dezentrale Ökosysteme. Dieser Schritt stellt eine Herausforderung für Wettbewerber wie Circle (USDC) und Stripe dar, die ebenfalls Multi-Asset-Abwicklungssysteme erkunden, jedoch nicht die Geschwindigkeit und Neutralität von XRP bieten. Darüber hinaus ermöglicht die Rolle von XRP bei der sofortigen Umwandlung zwischen fiat-gestützten Stablecoins (z.B. USDC, EURS) eine kritische Ressource für grenzüberschreitende Abwicklungen.
Während die Aktivität im XRP Ledger im ersten Quartal 2025 um 30%-40% zurückging, spiegelt dies eine strategische Neuausrichtung wider: Institutionen wickeln Off-Chain ab, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen, während sie dennoch die Liquidität von XRP nutzen. Dies ist kein Rückschlag, sondern ein Zeichen der Reife. Mit der Einführung von CBDCs und digitalen Vermögenswerten durch Zentralbanken und Unternehmen wird sich die Rolle von XRP als Brücke nur noch erweitern. Für Investoren ist die Botschaft klar: XRP ist nicht nur ein Token, sondern Infrastruktur. Mit überwundenen regulatorischen Hürden und einem wachsenden Partnernetzwerk baut Ripple eine Zukunft auf, in der grenzüberschreitende Zahlungen so einfach sind wie ein paar Tastendrücke.

- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!
- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
Stellenangebote

Werkstudent Innovation durch KI im Rahmen von Projektmanagement (m/w/d)

Professional (m/w/d) für KI im Bereich Vertrieb im Groß- und Einzelhandel

Dozent Tourismusmanagement Technologien und KI (m/w/d)

Duales Studium BWL - Spezialisierung Artificial Intelligence (B.A.) am Campus oder virtuell

- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Ripple: Die strategische Rolle von XRP in der Zukunft der grenzüberschreitenden Zahlungen" für unsere Leser?
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Ripple: Die strategische Rolle von XRP in der Zukunft der grenzüberschreitenden Zahlungen" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Ripple: Die strategische Rolle von XRP in der Zukunft der grenzüberschreitenden Zahlungen« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!