Selfiepflicht bei Amazon: Lieferfahrer von Amazon Flex müssen sich per Selbstporträt ausweisen - IT BOLTWISE® x Artificial Intelligence

SEATTLE (IT BOLTWISE) – Fahrer von Amazon müssen zukünftig nach Aufforderung ein Selfie anfertigen und zur Erkennung von Amazon scannen lassen. Dadurch will der Versender sicherstellen, dass bei freiberuflichen Fahrer tatsächlich der Vertragspartner am Steuer sitzt.

Amazon nutzt nun seine hauseigene Software zur Gesichtserkennung zur Identifizierung der Fahrer des Lieferdienstes Amazon Flex. Wie Amazon in den USA bestätigte, müssen die Fahrer ihre Identität mit einem Selfie prüfen lassen. Laut einer Sprecherin von Amazon soll dieses Vorgehen die Fahrer davor schützen, dass jemand ihren Account bei Amazon Flex missbraucht. Die Sicherheitsprüfung dürfte ebenso verhindern, dass nicht geprüfte Personen sich als Flex-Fahrer ausgeben und Zugang zu den Lieferungen erhalten.

Vor dem Beginn der Selfiepflicht hatte das Unternehmen bei seinen Fahrern die Genehmigung eingeholt, ihre Bilder dafür speichern und auswerten zu dürfen: „To continue delivering, please help us verify your identity by taking a selfie. Do not take a selfie while driving. This photo won’t be shown to customers.“ Die Fahrer müssen Amazon erlauben, biometrische Daten ihrer Fotos auszuwerten und zusammen mit anderen Daten zu speichern. Bei Aufforderung durch die Fahrer würden diese Daten gelöscht werden.

Neu ist die Selfiemethode nicht. Uber fordert seit 2016 ebenfalls seine Fahrer auf, sich per Selfie auszuweisen.


Uber hatte schon 2016 der Überprüfung von Fahrern per Selbstporträt eingeführt. (Bild: Uber)
Uber hat schon 2016 der Überprüfung von Fahrern per Selbstporträt eingeführt. (Bild: Uber)



Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de
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