BEIRUT / LONDON (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Luftangriffe der israelischen Armee auf Hisbollah-Stellungen im Süden Libanons haben die Spannungen in der Region weiter verschärft. Trotz eines bestehenden Waffenstillstands werfen sich beide Seiten Verstöße vor, was die fragile Stabilität gefährdet. Die Angriffe konzentrierten sich auf unterirdische Anlagen nahe der strategisch wichtigen Festung Beaufort.

Die jüngsten Entwicklungen im Süden Libanons haben die ohnehin angespannte Lage zwischen Israel und der Hisbollah erneut verschärft. Die israelische Armee führte Luftangriffe auf mutmaßliche Hisbollah-Stellungen durch, die sich in der Nähe der historisch bedeutsamen Festung Beaufort befinden. Diese Region ist strategisch von großer Bedeutung, da sie nahe der Demarkationslinie liegt, die im Rahmen eines Waffenstillstandsabkommens festgelegt wurde.
Die israelische Armee rechtfertigte die Angriffe mit der Beobachtung von “militärischen Aktivitäten” in unterirdischen Anlagen, die als Bedrohung wahrgenommen wurden. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von zwei Luftangriffen im Gebiet der Stadt Nabatije, wobei bislang keine Opfer gemeldet wurden. Anwohner schilderten jedoch intensive Explosionen, die die Operationen begleiteten.
Der Waffenstillstand, der Ende November zwischen Israel und Libanon vereinbart wurde, sollte ursprünglich zur Deeskalation beitragen. Doch beide Seiten werfen sich regelmäßig Verstöße gegen die Abmachungen vor, was die Spannungen in der Region weiter anheizt. Ein zentraler Punkt des Abkommens ist der Rückzug der Hisbollah hinter den Litani-Fluss, etwa 30 Kilometer nördlich der Grenze zu Israel.
Die Region um die Festung Beaufort ist seit langem ein Brennpunkt der Auseinandersetzungen. Historisch gesehen war sie Schauplatz zahlreicher Konflikte, was ihre strategische Bedeutung unterstreicht. Die jüngsten Angriffe könnten die fragile Stabilität in der Region weiter gefährden und die Bemühungen um eine dauerhafte Friedenslösung erschweren.
Experten warnen, dass die anhaltenden Spannungen das Potenzial haben, in einen größeren Konflikt zu eskalieren, wenn keine diplomatischen Lösungen gefunden werden. Die internationale Gemeinschaft ist aufgerufen, verstärkt auf eine Deeskalation hinzuwirken, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.

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