WIEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Nach einer Serie von Verlusten zeigt die Wiener Börse Anzeichen der Erholung. Der ATX schloss nahezu unverändert, während die europäische Börsenlandschaft ebenfalls wenig Bewegung zeigte. Trotz beeindruckender Quartalszahlen von NVIDIA bleibt die Unsicherheit unter den Anlegern bestehen, insbesondere hinsichtlich des Geschäfts in China. In Wien beeinflussten Unternehmenszahlen die Marktbewegungen, wobei Strabag und EVN Verluste hinnehmen mussten.

Die Wiener Börse hat nach vier aufeinanderfolgenden Verlusttagen eine leichte Stabilisierung erfahren. Der ATX, der Leitindex der Wiener Börse, schloss mit einem minimalen Minus von 0,02 Prozent bei 4.652,04 Punkten. Auch der ATX Prime verzeichnete einen leichten Rückgang um 0,18 Prozent auf 2.322,60 Punkte. Diese Entwicklung spiegelt die allgemeine Trägheit der europäischen Leitbörsen wider, die ebenfalls nur geringe Bewegungen zeigten.
Ein wesentlicher Einflussfaktor auf die Märkte waren die jüngsten Quartalszahlen des US-amerikanischen Chipriesen NVIDIA. Trotz beeindruckender Ergebnisse im Bereich der Künstlichen Intelligenz konnten die Zahlen die Anleger nicht vollständig überzeugen. Besonders die Unsicherheiten im chinesischen Markt, wo NVIDIA gerne mehr Umsatz generieren würde, trugen zur Zurückhaltung der Investoren bei.
In Wien sorgten verschiedene Unternehmensberichte für Impulse. Der Baukonzern Strabag verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 ein starkes Wachstum, doch nach einer Verdopplung der Aktienkurse im bisherigen Jahresverlauf wurde die Luft für weitere Kursgewinne dünner. Die Aktien verloren 3,8 Prozent. Auch der Energieversorger EVN musste Einbußen hinnehmen, obwohl ein Umsatzplus in den ersten drei Quartalen des Wirtschaftsjahres 2024/25 erzielt wurde. Schwächere Erzeugungsbedingungen für alternative Energien führten zu einem Rückgang des Konzernergebnisses, was die Aktien um 1,7 Prozent sinken ließ.
Zu den Gewinnern des Tages zählte der Immobilienkonzern CA Immo, dessen Aktien um 2,6 Prozent zulegten. Das Unternehmen kehrte im ersten Halbjahr 2025 in die Gewinnzone zurück und kündigte ein weiteres Aktienrückkaufprogramm an. Der Wiener Immobilienentwickler UBM konnte seinen Konzernverlust nahezu halbieren und die Umsatzerlöse um mehr als ein Drittel steigern, was von Analysten positiv bewertet wurde. Die Aktien von UBM blieben jedoch unverändert.
Ein bemerkenswerter Anstieg war bei der KTM-Muttergesellschaft Pierer Mobility zu verzeichnen. Trotz massiver Umsatzrückgänge im ersten Halbjahr 2025 konnte das Unternehmen einen hohen Gewinn verbuchen, was auf einen Restrukturierungsgewinn von 1,187 Milliarden Euro zurückzuführen ist. Die Aktien stiegen um 2,4 Prozent. Im Gegensatz dazu rutschten die Anteilscheine von Austriacard um 6,5 Prozent ab, da der Zahlkartenhersteller mit einem Umsatzrückgang und einem Gewinneinbruch aufgrund der Schwäche des türkischen Marktes zu kämpfen hatte.

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