Spionagegefahr und Vorsprungskrieg: Amerika will den Export von KI-Software ins Ausland einschränken - IT BOLTWISE® x Artificial Intelligence

MÜNCHEN/WASHINGTON (IT BOLTWISE) – Amerika schränkt den Export von Software für Künstliche Intelligenz gezielt ein. Damit soll verhindert werden, dass Drittländer und auch China bessere KI-Produkte baut als die Vereinigten Staaten. Ein im Jahr 2018 verabschiedetes Gesetz weist das US-Handelsministerium an, Vorschriften für die Kontrolle des Exports von wichtigen Technologien an Rivalen wie China auszuarbeiten.

Die Vereinigten Staaten verschärfen ihre Vorschriften für den Export von Software für Künstliche Intelligenz. Die am vergangenen Freitag eingeführten Export-Maßnahmen sehen vor, dass ab sofort eine Lizenz zur Ausfuhr von bestimmter Software für die Bearbeitung etwa von Satelliten-Aufnahmen (bekannt unter dem Namen „geospatial imagery“) benötigt wird. Derartige Software kann von Sensoren, Drohnen und Satelliten für die automatische Zielerfassung im zivilen und militärischen Bereich genutzt werden. Die Regelung sieht Ausnahmen für das Nachbarland Kanada vor.

„Die neuen Vorschriften verhindern, dass amerikanische Unternehmen den Chinesen beim Bau von besseren KI-Produkten helfen, die ihrem Militär dienen könnten“, sagte der Technologie-Experte James Lewis von der Denkfabrik Center for Strategic and International Studies. Er sagt voraus, dass die Branche mit Erleichterung auf die Vorschriften reagieren werde, weil sie deutlich weiter gefasste Kontrollen erwartet habe.


Spionagegefahr: Amerika will den Export von KI-Software ins Ausland einschränken (Foto: Pixabay)
Spionagegefahr: Amerika will den Export von KI-Software ins Ausland einschränken (Foto: Pixabay)



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