BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die versicherten Schäden durch Naturgewalten in Deutschland sind im ersten Halbjahr deutlich unter den Vorjahreswerten geblieben. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet von Schäden in Höhe von etwa einer Milliarde Euro, was unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Trotz dieser positiven Entwicklung warnt der GDV vor einer langfristigen Zunahme von Extremwetterereignissen.

Die versicherten Schäden durch Naturgewalten in Deutschland sind im ersten Halbjahr dieses Jahres erfreulicherweise unter den Werten der Vorjahre geblieben. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) belaufen sich die versicherten Schäden aus Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmungen auf etwa eine Milliarde Euro – deutlich weniger als im langjährigen Durchschnitt erwartet. Diese Entwicklung ist für die Versicherungsbranche ein positives Signal, da sie auf eine Entlastung der Schadensbilanz hoffen lässt.
In den Sachversicherungen entstanden rund 500 Millionen Euro an Schäden durch Sturm, Hagel und Blitz. Weitere 100 Millionen Euro entfallen auf Naturgefahren wie Überschwemmungen und Starkregen. Zudem schlagen die Schäden bei Kraftfahrtversicherungen mit 350 Millionen Euro zu Buche. Diese Statistik erfasst neben Schäden an Wohngebäuden und Kraftfahrzeugen auch Schäden an Hausrat sowie an Gewerbe- und Industriebetrieben. Die Verteilung der Schäden zeigt, dass insbesondere die Sachversicherungen von den Naturereignissen betroffen sind.
Sollten die Schäden im zweiten Halbjahr im Durchschnittsbereich liegen, rechnen die Versicherer mit einem insgesamt unterdurchschnittlichen Schadenjahr. Sollte der Herbst und Winter ohne schwere Stürme auskommen, erwartet der Verband Schäden in Höhe von insgesamt etwa 4,5 Milliarden Euro für das Jahr, was unter den ursprünglich erwarteten 6,3 Milliarden Euro liegt – dennoch bleiben die Werte auf einem erkennbar hohen Niveau. Diese Prognosen zeigen, dass trotz der aktuellen Entspannung weiterhin Vorsicht geboten ist.
Obwohl das erste Halbjahr als unterdurchschnittlich gewertet wird, prognostiziert GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen eine langfristige Zunahme der Extremwetterereignisse und der damit verbundenen Schäden. Diese Einschätzung basiert auf den zunehmenden klimatischen Veränderungen, die weltweit beobachtet werden. Die Versicherungsbranche muss sich daher auf eine Zunahme der Schadensfälle einstellen und entsprechende Maßnahmen zur Risikominderung ergreifen.

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