BRÜSSEL / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im August unerwartet verschlechtert. Der Sammelindex der Europäischen Kommission sank auf 95,2 Punkte, entgegen den Erwartungen von Volkswirten, die einen Anstieg prognostiziert hatten. Besonders in Spanien und Deutschland war ein Rückgang zu verzeichnen, während die Niederlande eine positive Entwicklung zeigten.

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im August unerwartet eingetrübt, was auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen ist, die die wirtschaftliche Entwicklung in der Region beeinflussen. Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung sank auf 95,2 Punkte, nachdem er im Vormonat noch bei 95,7 Punkten lag. Diese Entwicklung kam für viele Volkswirte überraschend, die einen Anstieg auf 96,0 Punkte erwartet hatten.
In der gesamten Europäischen Union spiegelte der Rückgang des Indikators ähnliche Trends wider, wobei der Index von 95,2 auf 94,9 Punkte fiel. Dieser Rückgang ist auf geringfügige Rückgänge in verschiedenen Sektoren wie der Industrie, dem Dienstleistungssektor und dem Baugewerbe zurückzuführen. Einzig der Einzelhandel konnte eine leichte Verbesserung des Vertrauens verzeichnen, was auf eine gewisse Stabilität in diesem Bereich hindeutet.
Besonders auffällig war der deutliche Rückgang der Wirtschaftsstimmung in Spanien, wo der Index um 2,6 Punkte fiel. Auch in Deutschland und Italien war ein Rückgang von jeweils 1,0 Punkten zu verzeichnen. Im Gegensatz dazu stieg die Stimmung in den Niederlanden um 3,5 Punkte, was auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung in diesem Land hindeutet. Polen verzeichnete ebenfalls einen leichten Anstieg um 0,5 Punkte, während die Stimmung in Frankreich nahezu unverändert blieb.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Entwicklung des Vertrauens in der Industrie, das sich leicht verbesserte. Der entsprechende Index stieg von minus 10,5 auf minus 10,3 Punkte, was besser war als die Erwartungen der Ökonomen. Allerdings sank das Verbrauchervertrauen im gemeinsamen Währungsraum von minus 14,7 auf minus 15,5 Punkte, was die Unsicherheiten unter den Verbrauchern widerspiegelt.

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