OSNABRÜCK / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Zukunft des VW-Werks in Osnabrück steht auf der Kippe, da die Produktion von Porsche-Modellen 2026 endet und die des VW T-Roc Cabrios 2027 ausläuft. Trotz der Absicherung durch die IG Metall bleibt die Unsicherheit groß, da ein Folgeauftrag noch nicht in Sicht ist. Spekulationen über eine mögliche Nutzung durch Rheinmetall heizen die Diskussionen weiter an.

Die Zukunft des Volkswagen-Werks in Osnabrück ist derzeit ein heiß diskutiertes Thema. Obwohl die IG Metall betont, dass das Werk nicht geschlossen wird, solange Arbeitsplätze gesichert sind, bleibt die Unsicherheit groß. Der Standort beschäftigt derzeit rund 2.300 Mitarbeiter, die sich mit dem Ende der Produktion von Porsche-Modellen im Jahr 2026 und des VW T-Roc Cabrios im Jahr 2027 konfrontiert sehen. Ein neuer Auftrag ist bisher nicht in Sicht, was die Belegschaft in Sorge versetzt.
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, unterstreicht, dass eine Umstellung der Produktion nicht gleichbedeutend mit einer Schließung ist. Für die Gewerkschaft ist entscheidend, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben, auch wenn künftig andere Produkte gefertigt werden. Diese Aussage soll Stabilität signalisieren, doch ohne konkrete Pläne für die Zeit nach 2027 bleibt die Zukunft des Werks ungewiss.
In den jüngsten Verhandlungen mit Volkswagen konnte die IG Metall durchsetzen, dass weder Werksschließungen noch betriebsbedingte Kündigungen erfolgen dürfen. Dennoch steht VW in der Pflicht, den Beschäftigten eine verlässliche Perspektive zu bieten. Die Unsicherheit wird durch Spekulationen über eine mögliche Nutzung des Standorts durch den Rüstungskonzern Rheinmetall verstärkt. Vorstandschef Armin Papperger hatte Osnabrück als potenziellen Standort ins Gespräch gebracht, falls zusätzliche Kapazitäten benötigt würden.
Eine Delegation von Rheinmetall hat das Werk bereits besichtigt, doch Volkswagen spricht von einer ergebnisoffenen Diskussion ohne konkrete Entscheidungen. An der Börse blieben die Meldungen ohne nennenswerte Auswirkungen auf die VW-Vorzugsaktie, die stabil bei rund 101,65 Euro notierte. Dies könnte darauf hindeuten, dass Anleger die Aussagen der IG Metall als Signal der Stabilität werten, auch wenn die Zukunft des Werks weiterhin offen bleibt.

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