ZÜRICH / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag weitgehend stabil, obwohl die mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen von NVIDIA keine klaren Impulse lieferten. Die Ergebnisse entsprachen nicht vollständig den Erwartungen, enttäuschten jedoch auch nicht. Auch die BIP-Daten der Schweiz zeigten nur geringfügige Veränderungen, was die Marktbewegungen weiter dämpfte.

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag weitgehend stabil, obwohl die mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen von NVIDIA keine klaren Impulse lieferten. Die Ergebnisse entsprachen nicht vollständig den Erwartungen, enttäuschten jedoch auch nicht. Auch die BIP-Daten der Schweiz zeigten nur geringfügige Veränderungen, was die Marktbewegungen weiter dämpfte.
Im zweiten Quartal stieg das BIP der Schweiz um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen spiegeln eine erwartete Gegenbewegung nach einem überdurchschnittlichen Wachstum im Vorquartal wider, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erklärte. Ein aktualisiertes Konjunkturszenario des Seco deutet darauf hin, dass die Schweizer Wirtschaft insbesondere 2026 aufgrund höherer US-Importzölle schwächer wachsen könnte als bisher angenommen.
Der Swiss Market Index (SMI) verzeichnete einen leichten Anstieg von 0,1 Prozent auf 12.219 Punkte. Unter den 21 SMI-Werten gab es elf Kursverlierer und zehn Kursgewinner. Die Handelsaktivitäten umfassten 16,08 Millionen Aktien, was einen Anstieg gegenüber den 14,9 Millionen des Vortages darstellt. An den europäischen Börsen bleiben die vorgezogenen Neuwahlen in Frankreich ein potenzielles Risiko, da eine stärker populistisch geprägte Regierung als unerwünschte Entwicklung für die Märkte angesehen wird.
In der Branche der Luxusgüter verzeichnete Richemont nach einer positiv aufgenommenen Telefonkonferenz bei Swatch einen Anstieg von 1,7 Prozent, während Swatch schwach blieb. Nestlé konnte um 1,0 Prozent zulegen, da dem Unternehmen bei der Neuordnung des europäischen Kaffeemarktes Chancen eingeräumt wurden. Keurig Dr Pepper aus den USA übernimmt JDE Peets und plant eine Neuaufstellung im Kaffeesegment.
Docmorris hingegen sah sich einem Rückgang von 6,3 Prozent gegenüber, da auf dem wichtigen deutschen Markt Konkurrenz droht. Der Einstieg von dm als Konkurrent rückt immer näher, da die Drogeriemarktkette plant, ab Herbst mit der Belieferung deutscher Kunden aus Tschechien zu beginnen. Aus den hinteren Rängen wurden noch einige Geschäftszahlen geliefert, darunter von SoftwareOne und Jungfraubahnen, während Ascom eine Partnerschaft mit AvaSure in Nordamerika meldete.


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