STUTTGART / LONDON (IT BOLTWISE) – Porsche hat mit der abrupten Kündigung von 200 Mitarbeitern seiner Batterietochter Cellforce für Aufsehen gesorgt. Die Entlassungen wurden am Tag der Betriebsversammlung bekannt gegeben, was zu scharfer Kritik seitens der IG Metall führte. Die Gewerkschaft bezeichnete das Vorgehen als unwürdig und plant rechtliche Schritte.

Die plötzliche Entscheidung von Porsche, 200 Mitarbeiter seiner Batterietochter Cellforce zu entlassen, hat in der deutschen Automobilindustrie für Aufsehen gesorgt. Die Kündigungen wurden am Tag der Betriebsversammlung in Kirchentellinsfurt bekannt gegeben, was bei den Betroffenen und der Gewerkschaft IG Metall auf scharfe Kritik stieß. Die Entlassungsschreiben wurden Berichten zufolge von Porsche-Boten in weißen Taycan-Fahrzeugen verteilt, was als unprofessionell und respektlos empfunden wurde.
Die Entscheidung, die Pläne für eine eigene Batteriefertigung bei Cellforce aufzugeben, kam für viele überraschend. Stattdessen soll nur ein kleines Forschungs- und Entwicklungsteam bestehen bleiben. Diese drastische Maßnahme wird von der IG Metall als voreilig und unkoordiniert kritisiert. Der Gewerkschafter Kai Lamparter äußerte, dass persönliche Gespräche und eine geordnete Übergabe der Kündigungen ein professionelleres Vorgehen gewesen wären.
Porsche verteidigt sein Vorgehen mit der Notwendigkeit, die Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten, um die Entlassungen zum 30. November wirksam werden zu lassen. Dennoch wird das Timing der Kündigungen, direkt nach der Betriebsversammlung und mitten in der Urlaubszeit, als unglücklich angesehen. Viele Mitarbeiter erfuhren erst durch die Presse von ihrer Entlassung, was die Situation zusätzlich verschärfte.
Die IG Metall hat angekündigt, die Kündigungen rechtlich zu prüfen und gegebenenfalls Kündigungsschutzklagen einzureichen. Diese Entwicklung könnte weitreichende Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Porsche und seinen Mitarbeitern haben und wirft Fragen zur Zukunft der Batteriefertigung in Deutschland auf. Die Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen, und der Umgang mit den Mitarbeitern wird entscheidend für den langfristigen Erfolg sein.

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