WASHINGTON D.C. / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie zeigt, dass politische Krisen das typische Verhalten auf Social-Media-Plattformen verändern können. Während der US-Wahl 2024 führten Schockereignisse wie der Anschlagsversuch auf Donald Trump und der Rückzug von Joe Biden zu einem Anstieg von Solidaritätsbekundungen innerhalb der Parteien. Diese Entwicklungen werfen ein neues Licht auf die Dynamik der Online-Interaktion in polarisierten politischen Umfeldern.

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Die jüngste Studie, veröffentlicht in den Proceedings of the National Academy of Sciences, untersucht die Auswirkungen politischer Krisen auf das Verhalten von Social-Media-Nutzern in den USA. Im Fokus stehen die Reaktionen auf den Anschlagsversuch auf Donald Trump und den Rückzug von Joe Biden aus dem Präsidentschaftsrennen 2024. Die Forscher fanden heraus, dass in Zeiten politischer Bedrohung positive Gruppengefühle wie Solidarität die Online-Interaktion stärker beeinflussen können als feindselige Inhalte.

Traditionell wird Social Media dafür kritisiert, extreme Inhalte zu belohnen und politische Spaltung zu verstärken. Frühere Studien zeigten, dass moralische Empörung und Feindseligkeit gegenüber gegnerischen Gruppen in polarisierten Umfeldern mehr Engagement erzeugen. Doch die aktuelle Forschung legt nahe, dass in Krisenzeiten die Solidarität innerhalb der eigenen Gruppe an Bedeutung gewinnt, ähnlich wie bei traumatischen Ereignissen wie Terroranschlägen oder militärischen Invasionen.

Ein bemerkenswertes Beispiel hierfür ist eine Studie aus dem Jahr 2022 über die russische Invasion in der Ukraine, die zeigte, dass Solidaritätsbekundungen unter ukrainischen Social-Media-Nutzern die stärksten Engagement-Treiber waren. Diese Erkenntnisse führten die Forscher zu der Frage, ob ähnliche Dynamiken auch in einem nationalen politischen Kontext auftreten könnten, insbesondere nach Ereignissen, die die Parteiführung erschüttern.

Die Studie analysierte über 62.000 Beiträge von 484 Konten, die mit amerikanischen Politikern, großen parteiischen Nachrichtenmedien und prominenten politischen Kommentatoren verbunden sind. Die Forscher nutzten CrowdTangle, ein öffentliches Analysetool von Facebook, um die Daten über einen Zeitraum von 25 Tagen zu sammeln. Die Ergebnisse zeigten, dass vor den Krisenereignissen feindselige Beiträge das Engagement dominierten, während nach den Ereignissen Solidaritätsbekundungen deutlich mehr Aufmerksamkeit erhielten.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Reaktionen der Nutzer eng mit der Wahrnehmung von Bedrohungen für die eigene Gruppe verbunden sind. Während Republikaner nach dem Anschlag auf Trump verstärkt Solidarität zeigten, kehrten sie nach Bidens Rückzug zu feindseligen Inhalten zurück. Ein ähnliches Muster zeigte sich bei den Demokraten, die nach Bidens Rückzug vermehrt Solidarität zeigten. Diese Dynamik unterstreicht die Bedeutung von Gruppenzugehörigkeit und Bedrohungswahrnehmung in der Online-Interaktion.

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Politische Krisen beeinflussen Social-Media-Verhalten in den USA
Politische Krisen beeinflussen Social-Media-Verhalten in den USA (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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