WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Entscheidung der US-Luftwaffe, Ashli Babbitt ein militärisches Begräbnis zu gewähren, sorgt für heftige Diskussionen. Babbitt, die während des Angriffs auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 erschossen wurde, wird von einigen als Märtyrerin betrachtet, während andere die Ehrung als unangemessen empfinden. Diese Kontroverse wirft ein Licht auf die anhaltenden Spannungen in der amerikanischen Politik und die Frage, wie man mit den Ereignissen des 6. Januar umgehen soll.

Die Entscheidung der US-Luftwaffe, Ashli Babbitt ein militärisches Begräbnis zu gewähren, hat in den USA eine hitzige Debatte ausgelöst. Babbitt, die während des Angriffs auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 von einem Polizisten erschossen wurde, war eine der bekanntesten Figuren unter den Randalierern. Ihre Familie hatte zuvor eine Einigung mit dem Justizministerium erzielt, die eine Zahlung von fünf Millionen Dollar beinhaltete, um eine Klage wegen unrechtmäßigen Todes beizulegen.
Die Entscheidung, Babbitt mit militärischen Ehren zu bestatten, wird von vielen als unangemessen angesehen, da solche Ehrungen normalerweise für Personen reserviert sind, die sich durch außergewöhnlichen Dienst für ihr Land ausgezeichnet haben. Kritiker argumentieren, dass Babbitts Beteiligung an einem Angriff auf die demokratischen Institutionen der USA im Widerspruch zu den Werten steht, die ein militärisches Begräbnis symbolisieren soll.
Die Kontroverse wird durch die politische Spaltung in den USA weiter verschärft. Während einige konservative Kreise Babbitt als Märtyrerin betrachten, die für ihre Überzeugungen gestorben ist, sehen andere in ihr eine Kriminelle, die sich an einem gewaltsamen Aufstand beteiligt hat. Diese unterschiedlichen Sichtweisen spiegeln die tiefen Risse in der amerikanischen Gesellschaft wider, die durch die Ereignisse des 6. Januar noch verstärkt wurden.
Der ehemalige Präsident Donald Trump hat Babbitt in der Vergangenheit als unschuldiges Opfer dargestellt und den Polizisten, der sie erschoss, als Mörder bezeichnet. Diese Rhetorik hat dazu beigetragen, Babbitt in bestimmten Kreisen zu einer Symbolfigur zu machen. Die Entscheidung der Luftwaffe, ihr ein militärisches Begräbnis zu gewähren, könnte als Versuch gesehen werden, diese Narrative zu unterstützen, was die Kontroversen weiter anheizt.
Insgesamt zeigt die Debatte um Babbitts Begräbnis, wie schwierig es ist, die Ereignisse des 6. Januar zu verarbeiten und zu bewerten. Während einige die Entscheidung als eine Form der Anerkennung für Babbitts Opfer sehen, betrachten andere sie als eine Verharmlosung der Gefahren, die von solchen Angriffen auf die Demokratie ausgehen. Die Diskussionen um Babbitts Begräbnis werden wahrscheinlich noch lange anhalten und sind ein weiteres Beispiel für die anhaltenden politischen Spannungen in den USA.

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