CHANTILLY / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Zukunft der Raumfähre Discovery steht auf dem Spiel, da eine Debatte über ihren möglichen Umzug von Virginia nach Texas entbrannt ist. Während texanische Senatoren die Verlegung nach Houston fordern, wehrt sich das Smithsonian mit Verweis auf die hohen Kosten und die historische Bedeutung des Standorts.

Die Raumfähre Discovery, eine der ältesten und am meisten genutzten Raumfähren der USA, steht im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte. Seit 13 Jahren ist sie im Udvar-Hazy Center des Smithsonian in Virginia ausgestellt, doch nun gibt es Bestrebungen, sie nach Houston zu verlegen. Die texanischen Senatoren argumentieren, dass das Johnson Space Center in Houston der rechtmäßige Ort für die Discovery sei, da es das Zentrum der bemannten Raumfahrt in den USA darstellt.
Die Verlegung der Discovery wird durch ein Gesetz von Präsident Donald Trump unterstützt, das 85 Millionen US-Dollar für den Umzug bereitstellt. Die Smithsonian-Vertreter hingegen schätzen die Kosten auf über 300 Millionen US-Dollar und betonen, dass die Discovery im Jahr 2012 offiziell in ihren Besitz übergegangen ist. Sie sehen sich in der Verantwortung, die Raumfähre für die amerikanische Öffentlichkeit zu bewahren und zu präsentieren.
Die Discovery hat eine beeindruckende Geschichte: Sie absolvierte 39 Missionen, darunter den Einsatz des Hubble-Weltraumteleskops und den Transport von Astronauten wie John Glenn. Ihre Bedeutung als Symbol amerikanischer Ingenieurskunst und Innovationskraft wird von vielen Besuchern des Museums hervorgehoben. Ein Umzug nach Texas würde nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern auch einen Verlust für das Smithsonian und seine Besucher bedeuten.
Die Diskussion um die Zukunft der Discovery wirft auch Fragen über die Prioritäten der Regierung auf. Kritiker wie der ehemalige NASA-Stabschef George Whitesides sehen in den Umzugsplänen eine Verschwendung von Geldern, die besser in Bereiche wie das Gesundheitswesen investiert werden könnten. Die Entscheidung über den Verbleib der Discovery ist noch offen, und es bleibt abzuwarten, ob sie in Virginia bleibt oder nach Texas umzieht.

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