WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Die USA verstärken ihre maritime Präsenz vor der Küste Venezuelas, um gegen die Bedrohung durch lateinamerikanische Drogenkartelle vorzugehen. Diese Maßnahme hat in Venezuela Spekulationen über eine mögliche Invasion ausgelöst, obwohl Analysten dies für unwahrscheinlich halten. Die venezolanische Regierung nutzt die Situation, um ihre Anhänger zu mobilisieren, während die Opposition die US-Aktionen als Zeichen für das Ende der Herrschaft von Präsident Nicolás Maduro interpretiert.

Die jüngste Entscheidung der USA, ihre militärische Präsenz in den Gewässern vor Venezuela zu verstärken, hat sowohl in der Region als auch international für Aufsehen gesorgt. Mit der Entsendung von Aegis-Lenkwaffenzerstörern und amphibischen Angriffsschiffen will die US-Regierung den Einfluss lateinamerikanischer Drogenkartelle eindämmen. Diese Maßnahme wird von vielen als Teil einer umfassenderen Strategie gesehen, um den Druck auf die venezolanische Regierung unter Nicolás Maduro zu erhöhen.
Admiral Daryl Caudle, der neue Chef der Marineoperationen, erklärte, dass die Schiffe zur Unterstützung von Operationen gegen Drogenkartelle in südamerikanischen Gewässern eingesetzt werden. Obwohl keine Details zu den genauen Zielen der Mission bekannt gegeben wurden, ist klar, dass die USA die Aktivitäten venezolanischer Akteure in großen Drogenoperationen als Bedrohung ansehen. Präsident Donald Trump hat wiederholt die Rolle der Drogenkartelle bei der Verbreitung von Fentanyl und anderen illegalen Drogen in den USA kritisiert.
Die Reaktion der venezolanischen Regierung auf die US-Maßnahmen war vorhersehbar. Präsident Maduro wies die Anschuldigungen des Drogenhandels entschieden zurück und betonte, dass Venezuela im Gegensatz zu Kolumbien frei von Kokapflanzen sei. Er nutzte die Gelegenheit, um die venezolanische Bevölkerung zur Unterstützung der Regierung aufzurufen und die Miliz zu stärken. Diese Miliz soll im Falle eines Angriffs die regulären Streitkräfte unterstützen, obwohl die tatsächliche Zahl der Mitglieder umstritten ist.
Die venezolanische Opposition sieht in der verstärkten US-Präsenz ein Zeichen für das bevorstehende Ende von Maduros Herrschaft. Oppositionsführerin Maria Corina Machado dankte der US-Regierung für ihren entschlossenen Kurs gegenüber dem „kriminellen Regime“ in Venezuela. Doch Experten warnen davor, die Hoffnungen der Bevölkerung auf eine baldige Veränderung zu schüren, da eine militärische Intervention der USA als unwahrscheinlich gilt.

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