GAZA / LONDON (IT BOLTWISE) – Die humanitäre Lage im Gazastreifen spitzt sich dramatisch zu. Internationale Organisationen drängen Israel, die Unterstützung zu intensivieren, um eine drohende Hungersnot abzuwenden. Rund 500.000 Menschen sind akut von Hunger bedroht, während die Infrastruktur in Trümmern liegt.

Die humanitäre Krise im Gazastreifen hat einen kritischen Punkt erreicht, und internationale Organisationen fordern dringend eine Ausweitung der Hilfe. Cindy McCain, Direktorin des Welternährungsprogramms (WFP), hat nach einem Besuch in der Region eindringlich darauf hingewiesen, dass die Lage am ‘Zerreißpunkt’ sei. Rund 500.000 Menschen sind in dem von Israel abgeriegelten Küstengebiet von Hunger bedroht, was die Notwendigkeit einer schnellen und effektiven humanitären Intervention unterstreicht.
In Gesprächen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu wurde vereinbart, die Bemühungen zu verdoppeln, um die Einfuhr humanitärer Güter nach Gaza zu beschleunigen und zu stabilisieren. McCain betonte die Dringlichkeit, über 200 Nahrungsverteilungsstellen, Gemeinschaftsküchen und Bäckereien wiederherzustellen, um die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Die aktuelle Verteilungspraxis der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) steht in der Kritik, da sie traditionelle Hilfskanäle umgeht, um Missbrauch durch die Hamas zu verhindern. Trotz dieser Bedenken unterstützt Israel die GHF weiterhin, auch mit Rückendeckung aus den USA. Zwei neue Verteilstellen sind in Planung, während eine bestehende geschlossen wird. Diese Maßnahmen sollen die Versorgungslage verbessern, doch die Spannungen bleiben hoch.
Der UN-Generalsekretär António Guterres hat Israel aufgefordert, die geplante Einnahme der Stadt Gaza zu stoppen, um weitere Fluchtbewegungen zu verhindern. Berichte über unterernährte Kinder haben international Empörung ausgelöst und einige Länder dazu veranlasst, politische Schritte in Bezug auf Palästina zu erwägen. Deutschland hat als Reaktion auf die Ankündigung einer Kriegsausweitung einen Teil seiner Waffenexporte an Israel gestoppt.

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