NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Bitcoin-Miner stehen vor einer existenziellen Bedrohung, da die Transaktionsgebühren dramatisch gesunken sind. Der Rückgang der On-Chain-Aktivität und die Abhängigkeit von institutionellen Investoren, die den Bitcoin-Markt dominieren, verschärfen die Situation. Experten warnen vor langfristigen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit des Netzwerks.

Die Bitcoin-Mining-Industrie steht vor einer ernsthaften Herausforderung, da die Transaktionsgebühren auf der Blockchain drastisch gesunken sind. Laut einem Bericht von Galaxy Digital sind die täglichen Transaktionsgebühren seit April 2024 um über 80% zurückgegangen. Diese Entwicklung stellt eine erhebliche Bedrohung für die Miner dar, die auf diese Gebühren angewiesen sind, um ihre Betriebskosten zu decken.
Ein wesentlicher Grund für den Rückgang der Gebühren ist das Verhalten institutioneller Investoren. Große Finanzinstitute wie BlackRock haben erhebliche Mengen an Bitcoin über börsengehandelte Fonds (ETFs) erworben, nutzen jedoch die Blockchain kaum für Transaktionen. Diese Investoren kaufen Bitcoin oft außerbörslich und halten sie in ihren Tresoren, was die On-Chain-Aktivität weiter reduziert.
Die Situation wird durch die Halbierung der Blockbelohnungen im Jahr 2024 verschärft, die die Einnahmen der Miner bereits halbiert hat. Ohne eine robuste Gebührenstruktur, die die sinkenden Blockbelohnungen ausgleicht, wird die wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Bitcoin-Netzwerks zunehmend in Frage gestellt. Die aktuelle Lage wird von Experten als existenziell für die Zukunft der Bitcoin-Miner beschrieben.
Ein möglicher Hoffnungsschimmer könnte in der aktiven Verwaltung von Bitcoin-Schatzkammern liegen. Wenn Unternehmen wie MicroStrategy beginnen, ihre Bitcoin-Bestände aktiv zu handeln, könnte dies die On-Chain-Aktivität und damit die Transaktionsgebühren wiederbeleben. Bis dahin bleibt die Lage für die Miner jedoch düster, da die Blockchain durch den Erfolg von Bitcoin als institutionelles Anlagegut zunehmend an Relevanz verliert.

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